Lobbyisten kämpfen gegen Klimaziele an

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet gibt es massive Bemühungen härtere Klimaziele auf EU-Ebene zu verhindern.

Federführer bei der Lobbyarbeit ist Business Europa, seines Zeichens der einflussreichste Industrieverband Europas.

So will dieser den Kommissionsvorschlägen zur Verbesserung des Klimaschutzes nur positiv gegenüberstehen, "solange es ein rein politisches Papier bleibt". Also, laut Süddeutsche, keinerlei Auswirkungen auf die Industrie hat.

Sollte sich die Kommission allerdings tatsächlich für echte Maßnahmen für den Klimaschutz einsetzen, will sich der Industrieverband mit aller Macht gegen diese stellen.

Grundlage für die Gegenkampagne könnten dann die üblichen Argumente der Industrie sein:

  • Härtere Klimaziele gefährden den Industriestandort Europa.
  • Europa kann nicht die Klimaverfehlungen der gesamten Welt kompensieren etc..

Wenn dieser argumentative Weg auch nicht den gewünschten Effekt erzielen sollte, schreckt Business Europa auch nicht davor zurück grundlegende Gegebenheiten in Frage zu stellen. So könnten die Berechnungen der Klimaziele und auch die Auswirkungen des Klimawandels hinterfragt werden, um die Arbeitsprozesse innerhalb der Kommission zu behindern.

Auf welche perfiden Methoden Lobbyisten außerdem zurückgreifen, lesen Sie in dem Artikel „So wollen Lobbyisten strengere Klimaziele verhindern“ auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung.

Jenseits aller Lobbyarbeit in Brüssel können wir alle daran mitarbeiten das Klima zu schützen.

Zusammen mit seinen Teilnehmern hat der Verein bereits hunderte Bürgersonnenkraftwerke errichtet, die jeden Tag klimaneutralen Sonnenstrom produzieren.

Wie auch Sie an diesen teilhaben und zum Klimaschützer werden können, erfahren Sie hier: In 5 Schritten zum Bürgersonnenkraftwerk.

Teile der Industrie wollen härtere Klimaschutzziele mit allen Mitteln verhindern.

Jenseits der Lobbyspiele in Brüssel können wir alle gemeinsam anpacken und das Klima schützen.