USA folgt Deutschland bei der Energiewende
Die Ende März 2017 von US-Präsident Donald Trump unterzeichneten Dekrete gegen den Klimaschutz zeigen es den Amerikanern deutlich: Der neuen Regierung gehen Arbeitsplätze vor. Ob damit das neue Businessmodell „Renewables“ in den USA ernsthaft gefährdet wird, ist fraglich. Zu günstig sind die Erneuerbaren inzwischen geworden.
Ganz anders in Deutschland?
Hier bekennt sich die Regierung zur Energiewende und macht vermeintlich Gesetze für, nicht gegen sie. Doch, dient das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 wirklich der Energiewende? Seit dem ursprünglichen EEG 2004, das die Energiewende in Deutschland in Gang gesetzt hat, sind 70.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche kaputt gegangen. Der CO2-Ausstoß nimmt wieder zu. Weder Klimaschutzziele noch -gesetze wurden nach den Pariser Beschlüssen angepasst.
Tatsächlich befinden sich die erneuerbaren Energien, speziell die Photovoltaik, in Deutschland in schwerem Fahrwasser, während sie in den USA boomen. Trump leugnet den Klimawandel unumwunden. Die Deutsche Bundesregierung täuscht die Öffentlichkeit, indem sie sich angeblich für den Klimaschutz einsetzt, in Wirklichkeit jedoch die Interessen der fossilen Energiewirtschaft gegen den erklärten Willen der Bevölkerung durchdrückt.
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Schieben Sie einmal den Regler hin und her oder drücken Sie auf den kleinen Pfeil über der Jahreszahl und beobachten Sie dabei das Tortendiagramm links. Der Anteil „DE“ war mal bei rund 50% (2005-2007). Heute ist er bei unter 15%. Das sind die Fakten.
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