Solarspaziergang in Buchschlag
Eigentümerinnen und Eigentümer der Anlage stiegen zusammen mit Marcel Reisch von der FES und Christian Quast vom Verein den rund 60 Meter hohen „Müllberg“ im Süden Frankfurts hinauf. Der Solarpark wurde nämlich 2010 auf der ehemaligen Deponie Buchschlag errichtet.
Von oben hat man einen ganz besonderen Blick: Nach Norden über den Stadtwald auf die Skyline Frankfurts, nach West auf den Flughafen – oft mit startenden Flugzeugen – vor dem Taunus im Hintergrund. Nach Süden der Langener Waldsee, mit Langen und Dreieich links davon. Das Ganze bei himmlischer Ruhe und über einem Wald von 10.000 Modulen. Kein Wunder, dass die Anlage neulich im Vorspann von „Quarks“ gezeigt wurde.
Marcel Reisch berichtete von der großen Revision der Zentralwechselrichter. Es wurden alle Verschleißteile, z.B. kritische Halbleiter, ausgetauscht. Diese große Revision wäre eigentlich schon nach 10 Betriebsjahren notwendig gewesen und ist Bedingung für Wartungs- und Garantieverträge. Durch Corona und die Lieferkettenproblematik dauerte es jedoch sehr lange, bis alle für die Wartung notwendigen Ersatzteile angeliefert waren, sodass die Arbeiten erst im Frühjahr 2025 stattfinden konnten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Projekt konnten die containergroßen Wechselrichter von innen anschauen und Teile der ausgewechselten Technik begutachten. Natürlich gab es wieder jede Menge weitere Fragen rund um neue Projekte, steuerliche Behandlung von PV und die Zukunftsaussichten der Energiewende.
Der Verein bedankt sich bei allen Spaziergängern und der Sonne, die diesmal nicht ganz so heiß gebrannt hat wie bei den letzten Solarspaziergängen in Buchschlag. Auch im kommenden Jahr laden wir wieder dazu ein.