Frankfurt Wohngebäude Unterlindau 28
In Unterlindau, einer Straße im Westend der Mainmetropole, entsteht ein solares Mieterstromprojekt.
Auf den Dächern eines Wohngebäudekomplexes in Unterlindau werden Photovoltaikanlagen installiert. Ein Teil des produzierten Sonnenstroms soll ins Hausnetz eingespeist werden, um einzelne Mieter mit klimaneutraler Energie zu versorgen.
Nach einer erforderlichen Sanierung der Dächer geht es los. Die Solarmodule werden in Ost-West-Richtung montiert, was eine längere Sonnenernte über den Tagesverlauf ermöglicht.
Die Technik dieses Projekts ist relativ aufwendig, doch die Möglichkeit zur Direkteinspeisung erfordert dies. Dadurch sind attraktive Erträge drin, da durch den Direktverbrauch mehr zu erzielen ist als nur durch die EEG-Vergütung.
Die gesamte Anlage wird eine Spitzenleistung von rund 130 Kilowatt haben. Um die Renditen für die teilnehmenden Bürger zu erhöhen, werden auf den acht Dächern acht eigenständige Bürgersonnenkraftwerke entstehen. Die Anlagen werden dementsprechend technisch ausgerüstet und ihre Leistungen können einzeln überwacht werden.
Jedes einzelne der acht Bürgersonnenkraftwerke hat eine Spitzenleistung von weniger als 30 Kilowatt. Das erhöht die Solarvergütung für den ins öffentliche Netz eingespeisten Teil des Stroms und macht die Teilnahme an diesem Projekt besonders attraktiv.