Klimaschutz stürzt Klimakanzlerin

Bayern/Hessen. Die Landtagswahlen 2018 in Bayern und Hessen haben es gezeigt. Klima- und Umweltthemen wurden von den regierenden Parteien unterschätzt.

Der beachtliche Wahlerfolg der Grünen kommt nicht von ungefähr. Themen wie der Dieselskandal, die Proteste rund um den Hambacher Forst und der zurückliegender Rekordsommer haben nur das verstärkt, was der Bevölkerung schon lange ein großen Anliegen ist.

Denn 93 Prozent der Deutschen wünschen sich eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik und einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger.1

Die auf Bundesebene konsequente Missachtung dieser Wünsche und die katastrophale Energiepolitik der seit 2005 von Angela Merkel geführten Regierungen haben nun u.a. zu diesen herben Wählerverlusten auf Länderebene geführt und ein politisches Erdbeben ausgelöst.

Was viele lange nicht für möglich gehalten haben tritt nun ein, Bundeskanzlerin Merkel verzichtet auf den Posten der Parteivorsitzenden und läutet somit faktisch das Ende ihrer politischen Karriere ein.

Ob die Berliner „GroKo“ unter diesen Umständen noch weiter fortgeführt werden kann ist fraglich.

Für alle Freunde*innen der erneuerbaren Energien kann ein Regierungswechsel, samt Hinkehr zu einer nachhaltigen Klima- und Umweltpolitik, wohl nicht schnell genug kommen.

1www.unendlich-viel-energie.de/themen/akzeptanz-erneuerbarer/akzeptanz-umfrage/weiterhin-grosse-zustimmung-zur-energiewende

Die Deutschen wünschen sich mehr Solarbaustellen.