Frühjahrsstart des Vereins

Der Jahreswechsel bringt viele Aufgaben für den Verein mit sich.

Mit dem Beginn eines neuen Jahres endet automatisch auch das letzte Abrechnungsjahr. Deswegen ist es eine der ersten und wichtigsten Aufgaben des Vereins alle Zählerstände seiner rund 300 Bürgersonnenkraftwerke in Erfahrung zu bringen und diese dem jeweiligen Energieversorger mitzuteilen. Mit diesen Informationen sind die Energieversorger dann in der Lage dem Verein Jahresabrechnungen bereitzustellen, die dann nach genauer Prüfung an die Teilnehmer*innen weitergegeben werden können.
Neben den Bürgersonnenkraftwerken, die den produzierten Sonnenstrom ausschließlich in das öffentliche Netz einspeisen, nimmt die Anzahl derer zu, die zusätzlich über Direktlieferverträge den Strom an die Gebäudenutzer liefern. Diesen direkt vermarkteten Strom muss der Verein separat mit dem jeweiligen Kunden abrechnen und zeitgleich den Preis pro Kilowattstunde an die Preissteigerung des jeweiligen Energieversorgers anpassen. Ein Aufwand, der sich lohnt und durch die ständig sinkende Vergütung durch das EEG unabdingbar geworden ist.
Neben den Abrechnungen kümmert sich der Verein natürlich auch ganz konkret um seine Bürgersonnenkraftwerke. So nutzt er den milden Jahresbeginn dazu, die ersten Dachbegehungen durchzuführen, bei denen die Sonnenkraftwerke auf eventuelle Schäden und Verunreinigungen geprüft werden. Und auch wenn es heute noch nicht danach aussieht, plant der Verein schon heute die ersten Mäheinsätze der begrünten Dächer. Denn der Frühling kommt in riesigen Schritten auf uns zu.

 

Unser Mitarbeiter Andreas Braas reinigt die Module des Bürgersonnenkraftwerks Siebenkorn in Marburg.