Frankfurt Kasinoschule

Auf der Kasinoschule baut der Verein inzwischen schon das vierte Bürgersonnenkraftwerk im Frankfurter Stadtteil Höchst. Eine Leistung von 100 Kilowatt peak versorgt künftig die Schule mit Sonnenstrom.

Das Bürgersonnenkraftwerk besteht aus 266 Hochleistungsmodulen und hat eine Gesamtleistung von 100 kWp. Mit dieser Leistung könnten rund 32 Haushalte versorgt werden. Das Projekt wird die Umwelt um 71 Tonnen Kohlendioxid jährlich entlasten.

Das Bürgersonnenkraftewerk wird mit dem erzeugten Sonnenstrom vorrangig die Schule versorgen. Nur die Überschüsse werden in das lokale Netz eingespeist. Nur dieser Überschuss wird über die EEG-Vergütung abgerechnet. Der Großteil des Sonnenstroms wird mittels Stromliefervertrag an die Stadt Frankfurt verkauft.

Das Bürgersonnenkraftwerk ist das vierte im Frankfurter Stadteil Höchst. Die Anlagen auf der Fraport Arena und dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium gleich um die Ecke laufen schon seit vielen Jahren. Auf der Helene-Lange-Schule, keinen Kilometer von der Kasinoschule entfernt, wird ebenfalls gerade ein Bürgersonnenkraftwerk errichtet.

 

Das Bürgersonnenkraftwerk entsteht auf dem oben in der Mitte dargestellten Gebäude.

Frankfurt-Höchst. Als der Kran erst einmal auf dem Schulhof angekommen war, wurden die Module ruck-zuck auf das Dach gehievt.

 

Die Montage begann am 7. September. Wie bei den meisten Baustellen kam zuerst der Autokran an. Hatte der erst einmal seinen Arbeitsort erreicht, war das Material schnell auf dem Dach. Zuvor war das Dach eingemessen worden. Schon am nächsten Tag waren die Abeiten auf dem Dach weitgehend abgeschlossen, sodass am 9. September die "Betriebsbereitschaft im Sinne des EEG" erreicht wurde. Dazu musste die Gleichstromseite, also alles von den Modulen bis zu den Wechselrichtern, fertig gestellt sein.

Jetzt ist der Netzbetreiber, die Syna GmbH, am Zug. Von diesem wünscht sich der Verein einen zügigen Netzanschluss.

Der Verein bedankt sich über das vielseitige Interesse an seinem Bürgersonnenkraftwerk und hofft, dass er dieses bald gemeinsam mit Vertreter*innen von Schule, Stadt sowie den beteiligten Bürger*innen einweihen kann.