Frankfurt: Bürgersonnenkraftwerk am Lessing-Gymnasium erfolgreich in Betrieb

Auf dem Dach des Lessing-Gymnasiums in Frankfurt ist ein neues Bürgersonnenkraftwerk ans Netz gegangen.

Die Anlage mit 70 Kilowattpeak Leistung umfasst rund und wird jährlich etwa 50 Tonnen CO₂ vermeiden. Ein Großteil des erzeugten Solarstroms wird direkt in der Schule genutzt; überschüssige Energie fließt nach EEG-Vergütung ins öffentliche Netz.

Das Projekt zeigt, wie gut Bürgerenergie und kommunale Infrastruktur zusammenpassen. Finanziert wurde die Anlage von Bürgerinnen und Bürgern, die sich über den Verein beteiligen und so einen konkreten Beitrag zur lokalen Energiewende leisten. Die Stadt Frankfurt nutzt den produzierten Strom über einen Stromliefervertrag und profitiert damit ebenfalls von der dezentralen Erzeugung vor Ort.

Mit dem Netzanschluss ist das Lessing-Gymnasium nun Teil eines wachsenden Netzes an Bürgersonnenkraftwerken in Frankfurt – und ein Beispiel dafür, wie öffentliche Gebäude aktiv zu einer klimafreundlichen Stromversorgung beitragen können.

Der Ausbau geht bereits weiter: Aktuell entsteht das nächste Bürgersonnenkraftwerk an der Franz-Böhm-Schule (BA2). Für dieses Projekt gibt es derzeit noch Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren und von den Vorteilen eines Bürgerenergieprojekts profitieren möchten.

>>Direkt zum Projekt

Das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Lessing-Gymnasium in Frankfurt.

Die Module zeigen nach Osten und Westen. Das sichert eine ganztägige Sonnenernte.