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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Direktverkauf - was ist das?

Direktverkauf ist der direkte Verkauf und Verbrauch des erzeugten Sonnenstroms im Gebäude auf dem die Anlage installiert ist. Energieversorger sprechen gern von Überschusseinspeisung, da nur der nicht verbrauchte Überschuss in ihr Netz eingespeist wird.

Im EEG wird der Direktverkauf juristisch als „Eigenverbrauch durch Dritte“ bezeichnet. Dazu muss der Strom „in unmittelbarer räum­licher Nähe zur Anlage“ verbraucht und darf „nicht durch ein Netz durchgeleitet“ werden (§33a (2) EEG 2012 i.d. seit 4/2012 geltenden Fassung). Um den Direktverkauf zu messen ist eine bestimmte Zählerkonfiguration nötig, die beim Verein schon seit Jahren wo immer möglich eingebaut wird.

Wichtig ist, dass der Direktverkauf nicht als Differenz zwischen Erzeugung und Bezug am Ende des Jahres ermittelt wird, sondern der tatsächlich zeitgleich erzeugte und verbrauchte Strom zählt. Das bedeutet: Die Direkt­verkaufsquote ist um so höher, je genauer Erzeugung und Verbrauch zeitlich zusammenfallen.

Bedingung für den Verkauf des Sonnenstroms vor Ort ist die Einspeisung direkt in das Hausnetz des Gebäudes. So entfällt der Weg über das Netz des Energieversorgungsunternehmens (EVU).

Direktverkaufsquote

Die Direktverkaufsquote ist um so höher, je genauer Sonnenstromerzeugung und -verbrauch zusammenpassen. Gebäude, die tagsüber Strom brauchen und deshalb eine hohe potenzielle Direktverkaufsquote haben, sind z.B.:

  •      Schulen, Kindergärten
  •      Verwaltungen, Dienstleister, Büros
  •      Produzierendes Gewerbe (1-Schicht-Betrieb)
  •      Handwerksbetriebe
  •      Lager- und Logistikunternehmen, Kühlhäuser
  •      Ladengeschäfte

Ein Projekt mit Hochtief PPP Schulpartner: das BiKuZ in Höchst. Dort ist auch das Friedrich-Dessauer-Gymnasium untergebracht, das fast nur tagsüber Strom benötigt.


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