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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vinzenz 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind dachseitig fertiggestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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07.11.2013

Wer tappt in die Strompreisfalle?

Die Atomkraft ist am Ende, sie ist zu teuer (© Fotolia)

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren

Wer ein großes Dach hat kann ohne Investition viel günstigen Sonnenstrom verbrauchen (im Bild ein Sonnenkraftwerk auf einem Betrieb in Bad Vilbel)

Um nicht von ständig steigenden Strompreisen gequält zu werden gibt es nur eine Lösung: Die Erzeugung erneuerbarer Energie. Der Verein hat ein interessantes und beliebtes Modell dafür.

England tappt gerade in die Strompreisfalle: Dort wurde das erste neue Atomkraftwerk seit 1996 genehmigt. Das kommt die Briten teuer zu stehen, denn die Anlage von Hinkley Point rechnet sich nur, weil der Betreiber pro Kilowattstunde (kWh) 10,9 Cent (nach Wechselkurs im Oktober 2013) Vergütung für 35 Jahre vom Steuerzahler garantiert bekommt. Obendrauf gibt es noch Jahr für Jahr den vollen Inflationsausgleich!

In Deutschland gibt es für Photovoltaik-Großanlagen eine Vergütung von 9,74 Cent pro kWh (November 2013) – 20 Jahre lang und ohne Inflationsausgleich. Für Strom aus Windkraft gibt es derzeit sechs bis neun Cent pro kWh.

Die Atomkraft ist am Ende. Nicht etwa, weil die Menschen die Risiken dieser Technik scheuen, sondern weil Atomstrom zu teuer ist. Und Atomstrom wird genauso wie Kohlestrom immer teurer, Solar- und Windsstrom immer billiger. Schon aus wirtschaftlichen Gründen gehört die Zukunft den Erneuerbaren.

Doch die heimische Atom- und Kohlewirtschaft versucht seit Jahren uns zu erzählen, dass die Erneuerbaren die Preistreiber sind. Sicher, die Ökostromumlage ist in den letzten zehn Jahren um 4,9 Cent pro kWh gestiegen, der Strompreis aber um 11,5 Cent!

Die Erneuerbaren wurden durch die EEG-Einspeise-Vergütung bisher mit rund 60 Milliarden Euro gefördert, bezahlt über die Stromrechnung. Nicht über die Stromrechnung sondern aus dem Steuertopf hat die Kohle- und Atomenergie bisher insgesamt mehr als 400 Milliarden Euro verschlungen. Und an die Folgekosten der atomar-fossilen Energiewirtschaft möchte man lieber erst gar nicht denken.

Der Staat verdient kräftig mit, beim Strom aus Erneuerbaren. Denn auch für ins Netz eingespeisten Ökostrom fällt beim Verbraucher die Stromsteuer an, die immerhin 2,05 Cent pro kWh beträgt. Das ist paradox, denn eigentlich wurde die Stromsteuer eingeführt, um Umweltschäden durch die Stromerzeugung zu verhindern. Diese Umweltschäden gibt es aber bei Ökostrom gar nicht.

Neben der Stromsteuer gibt es noch zahlreiche andere staatliche Steuern und Abgaben, die einen Großteil des Strompreises für Endkunden ausmachen. Dieser Kostenblock macht 45,4 Prozent der Stromkosten aus.

Das EEG ist ein Erfolgsmodell. Bei Beginn der Förderung vor 13 Jahren hatten wir fünf Prozent Ökostrom, jetzt 25 Prozent. Während weltweit immer mehr Atomanlagen aus Altersgründen schließen und kaum noch neue AKW gebaut werden, haben bislang rund 60 Länder das deutsche EEG übernommen.

Es hat sich herumgesprochen, wie billig Solarstrom ist. Viele Betriebe, Organisationen, Schulen und Verwaltungen wollen nicht in die Strompreisfalle tappen und immer mehr für Strom aus dem öffentlichen Netz bezahlen. Da sie den größten Teil des Stroms tagsüber brauchen und auf ihrem Gebäudedach Platz haben, ist die Installation einer Solarstrom-Anlage zum Direktverbrauch naheliegend.

Und sie müssen nicht mal selbst investieren um an den günstigen Sonnenstrom zu kommen. Es reicht aus das Dach zur Verfügung zu stellen, auf dem dann ein von Bürgern oder Mitarbeitern bezahltes Sonnenkraftwerk den Solarstrom direkt an das Gebäude liefert.

Davon haben alle ihren Vorteil. Der Dachgeber bezieht den Sonnenstrom günstiger als aus dem Netz und braucht nur noch Netzstrom, wenn die Sonne nicht scheint. Die Anlagenbesitzer wiederum bekommen vom Dachgeber für ihren Strom mehr als sie durch die EEG-Vergütung bekommen, die sie nur noch für Strom in Anspruch nehmen, der nicht vom Dachgeber gebraucht wird.

Dieses Modell der Direktvermarktung bietet der Verein bei seinen Sonnenkraftwerken erfolgreich an, ein Modell, das sich logischerweise immer größerer Beliebtheit erfreut. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie >>hier. Sie können auch eine Broschüre darüber herunterladen (>>hier).

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