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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vinzenz 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind dachseitig fertiggestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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14.10.2013

Was nicht passt wird passend gemacht

Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Energie (© Wikimedia Commons, Jacques Grießmayer)

(© Fotolia)

Gegner der Energiewende haben schon oft versucht, mit geschönten Zahlen Stimmung gegen die Erneuerbaren zu machen – jetzt auch auf EU-Ebene.

EU-Kommissar Günther Oettinger, der der Generaldirektion Energie in Brüssel vorsteht, ist bekanntlich kein Freund der erneuerbaren Energien. Er hatte stets angeführt, erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert, weshalb die Kosten für die Bürger ins Unerträgliche steigen.

Doch aus einem Papier von Beamten aus seiner eigenen Generaldirektion geht hervor, dass Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche viel höher subventioniert werden. Oettinger hielt diese Zahlen offenbar für zu brisant, in der neuen Version des Papiers sind sie gestrichen. „Make the most of public intervention“ steht über dem Dokument, das Oettinger nächste Woche vorstellen will.

Im Jahr 2011, haben die EU-Beamten akribisch herausgefunden, haben die 27 Länder der Europäischen Union erneuerbare Energien mit 30 Milliarden Euro gefördert. Doch mit weitaus mehr Steuermilliarden unterstützten die Länder die alten Energien: 35 Milliarden Euro für Atom-Anlagen und 26 Milliarden für fossile Kraftwerke. Indirekt wurden Kohle und Gas sogar mit weiteren 40 Milliarden Euro gefördert. Die Länder müssen diese Summe jährlich aufbringen, um soziale und gesundheitliche Folgen abzudecken.

Insgesamt bezuschussen die EU-Mitglieder die Energiebranche jährlich also mit mehr als 130 Milliarden Euro, Haftpflichtversicherungen für Atomkraftwerke sind da noch nicht eingerechnet. Aber nur 30 Milliarden davon gehen an die Erneuerbaren.

Es ist schon erstaunlich, wie immer wieder versucht wird, mit unterschlagenen Zahlen Vorgänge oder Stimmungen in eine bestimmte Richtung zu lenken. Aktuell sehen wir mit großer Verwunderung einen solchen Fall ja auch in der katholischen Kirche. Im Fall des von EU-Kommissar Günther Oettinger „gezinkten“ Dokuments ist die Wahrheit nun auch ans Licht gekommen, man darf gespannt sein, welche Version des Papiers er nächste Woche vorstellen wird.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn gerade die Verantwortlichen im Bereich Energie auch verantwortungsvoll und ehrlich mit den Fakten in ihrem Ressort umgehen würden, damit am Ende vernünftige Entscheidungen getroffen werden können.

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