Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Seit Anfang der Woche wird auf der Seniorenwohnanlage gebaut. Alle Module sind bereits mit dem Dach verschraubt. Demnächst kann mit den Elektroarbeiten im Gebäude begonnen werden.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Studie zu sozialen Aspekten der Energiewende

Studie zu sozialen Aspekten der Energiewende

11.07.2016

Wissenschaft belegt: Sonnenkraft regt zum Mitmachen an

In Maintal hat sich um das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Jugendhaus in Bischofsheim ein regelrechtes Solarviertel entwickelt (Bildquelle: Google Earth)

Auch in Rodenbach haben sich rund um die Bürgersonnenkraftwerke auf der Adolf-Reichwein-Schule (rot) zahlreiche kleine und große Photovoltaikanlagen (gelb) eingefunden (Bildquelle: Google Earth)

In Glashütten, neben dem Bürgersonnenkraftwerk auf der Feuerwehr, konnte man gleich nach der Einweihung eine große Anlage sehen (hinten)

Was mein Nachbar hat, will ich auch“, beginnt die Pressemitteilung der Universität Mannheim. Dies bestätigt die Erfahrung des Vereins. Wurde ein Bürgersonnenkraftwerk installiert, sprießen in der unmittelbaren Umgebung weitere Solaranlagen wie Pilze aus dem Boden.

Der Mannheimer Forscher Dr. Christoph Siemroth und seine Kollegen Justus Inhoffen (Universität Amsterdam) und Dr. Philipp Zahn (Universität St. Gallen) haben die sozialen Aspekte der Solarenergienutzung erforscht. „Zu beobachten ist in Deutschand eine starke lokale Konzentration von Solarpanels (gemeint sind offensichtlich Photovoltaikanlagen, Anm. d. Verf.)“, so die Forscher in der Pressemeldung vom 5. Juli 2016. „Die Anzahl der neu installierten Panels ist in Gemeinden mit exisitierenden Solarpanels um etwa 50 Prozent höher als in den vergleichbaren Gemeinden ohne Panels“, so die Studie weiter.

Diese Beobachtungen decken sich genau mit den Erfahrungen des Vereins. Kommt man einige Jahre nach Installation eines Bürgersonnenkraftwerks wieder vor Ort, finden sich nicht selten viele weitere Anlagen in der unmittelbaren Nähe. So spielt das Bürgersonnenkraftwerk seinen Charakter als „Leuchtturmprojekt“ aus, wegen dem viele Bürgermeister ihre Dächer dem Verein überlassen.

Das Forschungsprojekt von Prof. Siemroth und Kollegen ist eines von vielen, die die sozialen Aspekte des Klimawandels untersuchen. Dazu wurden 11.000 Gemeindepaare, solche mit und ohne „Leuchtturmprojekte“, betrachtet. Eine Doktorarbeit der ungarischen Forscherin Timea Nochta von der Universität Birmingham untersucht zur Zeit die sozialen Aspekte der Energiewende im internationalen Städtevergleich Frankfurt, Budapest und Birmingham. Dazu führt sie hunderte Interviews, u.a. hat sie Vereinsmitglied Christian Quast zwei Stunden lang befragt. Wichtig für Nochta waren speziell Kontaktstrukturen und Netzwerke, die Meinungen und Wissen transportieren und zur Umsetzung konkreter Projekte führen. Dies auf andere Kommunen übertragbar zu machen ist eines ihrer Forschungsziele.

Der Verein sieht sich in seiner Arbeit nun auch wissenschaftlich bestätigt. Die Energiewende ist ein sozialer Prozess. Dabei ist es wichtig, die Menschen dort abzuholen, wo sie sind: In ihren Städten und Gemeinden, in den Revieren und Wohnvierteln. Ein Bürgersonnenkraftwerk kann zum Kristallisationskeim für das regionale Engagement der Bürgerschaft werden. Hat der Solarvirus auch Ihre Gemeinde schon angesteckt? Gerne beraten wir Ihren Bürgermeister bezüglich eines Bürgersonnenkraftwerks!

zum Seitenanfang