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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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06.05.2011

EEG-Umlage steigt um 50%

Erneuerbare senken den Strompreis an der Börse und sollen gleichzeitig für hohe Strompreise verantwortlich sein?

Inzwischen ist der Strom vom Dach günstiger als der aus der Steckdose - sehen so Preistreiber aus?

750 Milliarden bringt und die Energiewende allein bis 2050

Am 15. Oktober 2012 hat die Bundesnetzagentur mitgeteilt, dass die EEG-Umlage von 3,6 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde ansteigt. Die „Schuld“ daran sollen die erneuerbaren Energien haben, allen voran die Photovoltaik. Doch stimmt das wirklich?

Über den Strompreis wird zur Zeit Stimmung gegen die erneuerbaren Energien gemacht. Hinter Floskeln wie „Ausbau nach Maß“ oder „Die Energiewende muss bezahlbar bleiben“ verbirgt sich quasi ein Stopp bei der Solarenergie. Statt einem jährlichen Zubau von 7 bis 10 Gigawatt soll der Zubau auf 2,5 Gigawatt gedrittelt werden.

Der Verein hat ein paar Fakten zusammengetragen, die den Schluss nahelegen, dass es gar nicht um Stromkosten geht.

  • Nur 29% des Anstiegs der EEG-Umlage (0,49 ct/kWh) ist auf die Photovoltaik zurückzuführen.
  • 20% (0,35 ct/kWh) sind „Prognosefehler“ aus den letzten Jahren.
  • Damit, falls die Prognosen mal falsch liegen, die Stromkonzerne nicht in finanzielle Not bis zur Neuberechnung kommen, werden weitere 18% ( 0,31 ct/kWh) aufgeschlagen, die sogenannte „Liquiditätsreserve“.
  • Wären die großen Energieverbraucher nicht weitgehend davon befreit, könnte die EEG-Umlage 1,3 ct/kWh geringer ausfallen. Über drei Viertel (77%) der Umlagesteigerung geht also als Geschenk an die eigentlichen Klimasünder.
  • Der reine Förderanteil für den Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen an der EEG-Umlage steigt nur von 2,1 auf 2,3 ct/kWh, also um 0,2 ct/kWh.

Würde man die Subventionen für fossile und atomare Energien in den Strompreis einrechnen, würde dieser von heute auf morgen um ganze 10 ct/kWh steigen. Die Gewinne (nicht Umsätze) von EON und RWE werden dieses Jahr etwa 19 Milliarden Euro betragen, drei Mal soviel wie die Steigerung der EEG-Umlage.

Schon immer waren Energiepreise politische Preise. Über Mehrwertsteuer, Stromsteuer und verschiedene Umlagen hätte die Politik alle Möglichkeiten, den Strompreis sozialverträglich zu gestalten.

Natürlich kostet die Energiewende – nämlich 150 Milliarden Euro. Die Nicht-Energiewende kostet jedoch 600 Milliarden bis 2050, und jeder Tag des „langsamer“ und „mit Augenmaß“ kostet Millionen.

 

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