Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Besuch aus In- und Ausland

Verein zeigt Bürgersonnenkraftwerke

16.11.2015

Besuch aus In- und Ausland

Das DGB-Bildungswerk organisiert jedes Jahr Exkursionen zu verschiedenen Kraftwerken. Hier erhalten die Bildungsreisenden Informationen zu den Wechselrichtern beim Bürgersonnenkraftwerk Stiftung Waisenhaus.

Vom Dach der Stiftung hat man einen herrlichen Blick über Frankurt.

Die Regierungsdelegation aus Namibia interessiert sich für Solarproduktion und Sonnenschutz.

Solar-Carports sorgen dafür, dass die Sonne die Fahrzeuge mit Energie betankt, statt sie unangenehm zu erhitzen.

Die Abgesandten aus Woodstock wollen ihre Region zur 100%-EE-Region machen.

Frankfurt. Als größtem PV-Anlagenbetreiber Hessens erreichen den Verein immer wieder Anfragen aus dem In- und Ausland, einmal eine große Photovoltaikanlage zu besichtigen. Gern erfüllt der Verein diese Wünsche. Im November waren Gruppen aus Namibia, Kanada und des DGB-Bildungswerks da.

Sie haben schon Tradition, ob die Termine über das Land Hessen, die Stadt Frankfurt, das deENet (Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e. V. in Kassel), das House of Clean Energy oder den Bundesverband Solarwirtschaft angefragt werden: Die Führungen des Vereins zur Technik der Bürgersonnenkraftwerke. Gerne kommt der Vereins den Bitten nach, in- und ausländischen Besuchern die Photovoltaikanlagen in Aktion zu zeigen. In der vergangenen Woche waren es gleich drei Besuchergruppen.

Den Anfang machten am Montag, 9. November 2015, die Bildungsurlauber des DGB-Bildungswerks. Seit vielen Jahren informiert der Verein jedes Jahr eine meist 20- bis 30-köpfige Gruppe ganz praktisch über Sonnenenergie, bevor diese dann auch andere fossile und erneuerbare Energieprojekte im Rhein-Main-Gebiet besucht. In diesem Jahr ging es zum Bürgersonnenkraftwerk Stiftung Waisenhaus in der Frankfurter Bleichstraße. Dort ließ sich nicht nur die Photovoltaikanlage über den Dächern Frankfurts bewundern, sondern auch gleich noch ein echtes Passiv-Hochhaus. Großes Interesse besteht in diesem Kreis auch immer daran, was die politischen Rahmenbedingungen der Energiewende anbelangt. Die Vorbildung ist groß und es entwickeln sich stets interessante Diskussionen über Wunsch und Wirklichkeit der Energiewende in Deutschland.

Ganz anders am Dienstag bei einer Gruppe von Parlamentsabgeordneten aus Windhoek (Namibia). Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung konnten sie zunächst bundesweit gute Beispiele erneuerbarer Energien besichtigen und besuchten dann das Bürgersonnenkraftwerk Messeparkhaus am Rebstock. Die Südwestafrikaner informierten sich umfänglich, denn sie haben eine Vision für Namibia: „REEE-powering – renewable energy, energy storage and energy efficient Technologies“. Es sollen alle verfügbaren Ressourcen zur Vollversorgung mit eigener Energie eingesetzt werden. Da spielt die Sonne, die in Namibia mindestens doppelt so viel Energie liefert wie in Deutschland, natürlich die wichtigste Rolle.

Die Gäste konnten sich die Carport-Anlage genau ansehen und hatten viele Fragen zur Technik. Solche Anlagen können gut für das heiße Namibia als Muster dienen, da sie überall zur Beschattung und zur gleichzeitigen Stromproduktion dienen können. Die Abgeordneten waren sehr interessiert und begeistert von der Möglichkeit E-Mobilität mit lokaler Solarenergie zu verbinden.

Am Freitag waren dann vier Besucher einer Universität aus dem kanadischen Woodstock am Rebstock-Parkhaus. Hier war die Zielsetzung, Möglichkeiten zur Umstellung der Region Oxford County, einer Region in Ontario in der Nähe des Eriesees, auf 100% erneuerbare Energien zu finden. Denn auch im südlichen Kanada hat es einiges mehr an Sonnenschein als in Deutschland. In den Tagen zuvor waren die Uni-Mitarbeiter beim Kongress der deENet in Kassel, und so war Frankfurt als Ziel gut zu erreichen.

Das Parkhaus mit den Carports ist für die Bedingungen in einer sehr von Autos geprägten Region – Woodstock liegt 200 Kilometer östlich von Detroit – ein gutes Vorbild. Sehr wurden von den Besuchern die Aktivitäten in Deutschland gelobt. Die konsequente Umstellung Deutschlands auf erneuerbare Energien fällt im Ausland besonders positiv auf. Die vielfältigen Konzepte und kreativen Nutzungsansätze haben die Kanadier regelrecht begeistert und motiviert. Besonderes Interesse zeigten die Besucher an der Eigentümerstruktur der Bürgersonnenkraftwerke. Dass diese vielen Bürgerinnen und Bürgern der Umgebung gehören, keine Konzerne beteiligt sind und die Erträge direkt bei den Eigentümern landen, faszinierte die ausländischen Sonnenfreunde und führte zu vielen interessierten Fragen.

Gerne stellt der Verein immer wieder sein Wissen zur Verfügung. Besonders viel Spaß macht es, Besucher aus dem Ausland mit dem „Solarvirus“ zu infizieren, weil fast überall auf der Welt die Sonne länger scheint als bei uns. Und sogar bei uns in Deutschland reicht die Einstrahlung, um die Sonnenenergie zur preisgünstigsten Energiequelle zu machen.

Anfragen für Besichtigungen stellen Sie bitte möglichst frühzeitig an info(à)sonneninitiative.de.

zum Seitenanfang