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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Software verarbeitet Zahlungen für Sonnenstrom

27.02.2014

Abrechnung wird einfacher

Bevor Strom aus der Steckdose kommt, muss er erzeugt werden. Das tun die Teilnehmer an den Bürgersonnenkraftwerke für den Verbrauch von über 10.000 Menschen. Doch was dahinter steckt, den Verbrauch auch abzurechnen, wird oft unterschätzt.

Der Direktverkauf des Sonnenstroms an Gebäudenutzer vervielfacht den Aufwand. Statt ein Abrechnung pro Jahr müssen monatlich zwei Abrechnungen erstellt werden. Der ins Netz eingespeiste Strom wird per EEG-Vergütung mit dem Netzbetreiber abgerechnet, der vor Ort verbrauchte Strom direkt mit dem Gebäudenutzer.

Mehrere tausend Auszahlungen aus Stromverkäufen der Teilnehmer nimmt der Verein monatlich vor. Die schiere Menge und gesetzliche Änderungen machten eine Automatisierung nötig. Der Verein rechnet künftig auch für andere PV-Besitzer ab.

Für die Teilnehmer an den Bürgersonnenkraftwerken des Vereins ändert sich nicht viel: Sie bekommen nach wie vor die Zahlungen der Energieversorger unmittelbar nachdem sie auf dem Treuhandkonto eingegangen sind. Nach wie vor verrechnet der Verein entstehende Wartungs- und Versicherungskosten der Sonnenkraftwerke so mit der Vergütung für den Strom, dass keine Rückzahlungen der Teilnehmer entstehen.

Papier eindämmen

Allerdings möchte der Verein der Papierflut Herr werden. Wenn jemand Eigentümer mehrerer Photovoltaikanlagen bei verschiedenen Bürgersonnenkraftwerken ist, hatte er bisher für jedes eine eigene Gutschrift bekommen. Da immer mehr Anlagen von den Energieversorgern monatlich „spitz“ abgerechnet werden, bedeutete dies für manchen mehrfach im Monat Post.

Im ersten Schritt werden also die Gutschriften für mehrere Projekte auf einem Blatt zusammengefasst. Das spart uns allen Platz, Rohstoffe und CO2 sowie den Verein die inzwischen recht hohen Portokosten. Die Überweisungen werden jedoch nach wie vor für jedes Projekt einzeln ausgeführt. Leider wird es sich nicht ganz verhindern lassen, dass noch manchmal mehrmals im Monat Post von der Sonneninitiative kommt: Die knapp zwei dutzend Energieversorger, mit denen der Verein zusammenarbeitet, haben alle ihre eigenen Rhythmen. Es kann nicht immer auf den Letzten gewartet werden. Solche Gutschriften kommen dann hinterher.

Neue Möglichkeiten

Andere Funktionen hat der Verein ebenfalls für Sie installiert: Sollten Teilnehmer einmal ihre Kontoauszüge verlegt haben, war es für Marianne Giehren, die die Abrechnung macht, bisher sehr aufwändig, die geflossenen Zahlungen manuell aus den Kontoauszügen herauszusuchen. Für Buchungen ab 2014 gibt es jetzt für jeden Teilnehmer Kontoauszüge, die er anfordern kann.

Ein Projekt im sonnen.system, dem Verwaltungssystem für Bürgersonnenkraftwerke

Ist Ihnen die Abrechnung für Ihre PV-Anlage zu aufwändig geworden? Vielleicht weil mehrere Personen Eigentümer sind? Oder weil Se mehrere Stromkäufer bedienen? Entspannen Sie sich und lassen Sie das sonnen.system für Sie arbeiten!

Natürlich gehen diese Dinge heutzutage nur mit der richtigen Software. Lange hatte der Verein nach einer fertigen Lösung gesucht, doch leider ohne Erfolg. Für den Betrieb von Fitness-Centern oder Arztpraxen gibt es seit Jahren so genannte Branchensoftware. Für die Abrechnung und den Betrieb von Bürgersonnenkraftwerken leider nicht. Deshalb entwickelt der Verein zusammen mit einem Dienstleister eine angepasste Software, das sonnen.system. Neben der Verwaltung der inzwischen über 130 Bürgersonnenkraftwerke mit vielen tausend Teilnehmern wird dieses seit dem Jahresbeginn zur Abrechnung genutzt.

Verein rechnet auch andere Anlagen ab

Die bisher halb-manuell geleisteten Arbeiten verringern sich dadurch auf ein Minimum. So ist der Verein in der Lage, die lästige Rechenarbeit auch anderen abzunehmen: Bürgerenergiegenossenschaften, Gemeinschaftsanlagen oder all den Photovoltaikanlagenbesitzern, die jetzt ihren Strom auch Dritten gegenüber per Direktverkauf abrechnen müssen. Wir rechnen für Sie ab! Bei Interesse nehmen Sie bitte per Mail Kontakt auf.


 Abrechnung: Abschlag oder spitz?

Der bei den meisten Anlagen bisher übliche Weg ist die Abschlagszahlung. Hier wird geschätzt was die Anlage über das Jahr bringen wird. Wie bei der Stromrechnung zu Hause fallen – je nach Netzbetreiber – 11 oder 12 Abschlagszahlungen an. Am Ende des Jahres wird der Zähler abgelesen. Die eigentliche Gutschrift dafür gibt es dann erst am Beginn des kommenden Jahres. Die 12. oder 13. Zahlung gleicht dann die Differenz aus.

Zu viel gezahlte Beträge lassen die meisten Netzbetreiber stehen und ziehen sie von Zahlungen des nächsten Jahres ab. Die Abschlags- und ggf. Abschlusszahlungen gibt der Verein sofort nach Eingang weiter. Der Verein informiert die Teilnehmer nach Vorliegen der Jahresabrechnung (i.d.R. zwischen Januar und März) über die künftigen Abschläge. Für das alte Jahr bekommen sie dann die Gutschrift.

Bei der „Spitz-“Abrechnung werden die tatsächlich erzeugten Kilowattstunden monatlich abgelesen. Das funktioniert nur bei Anlagen mit fernauslesbaren Zählern. Diese werden inzwischen bei neuen Anlagen fast immer verbaut, denn nur so kann die Vorgabe des Gesetzgebers zu mindestens 10% Direktverkauf abrechnungstechnisch umgesetzt werden. Bei der „Spitz-“Abrechnung wird jeden Monat eine Gutschrift erstellt und der Betrag direkt nach Zahlungseingang weitergegeben. Diese Art der Abrechnung wird bei Anlagen mit Direktverkauf zweimal durchgeführt: einmal, wie gehabt, mit dem dem Netzbetreiber für die EEG-Vergütung, einmal mit dem Stromkunden vor Ort für den direkt verkauften Strom.

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