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Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Umbau der PV-Anlagen auf der Lindenauschule in Hanau 

Nachdem die Eigentümer des Bürgersonnenkraftwerks auf der Lindenauschule grünes Licht für den Umbau gegeben haben, wurde nun mit den Arbeiten begonnen.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Auf dem ALDI-Markt in Niedereisenhausen wird endlich gebaut.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Umbau der PV-Anlagen auf der Füll- und Sortierhalle in Neu-Anspach 

Die durch die Eigentümergemeinschaft in Auftrag gegebenen Umbauarbeiten sind in vollem Gange.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Verein erneuert Bürgersonnenkraftwerke

16.11.2017

Dünnschichtanlagen werden erneuert

Die alten Dünnschichtmodule bringen nicht mehr die gewünschte Leistung und...

... werden bald durch kristalline Module ersetzt.

Schon seit dem Jahr 2012 beobachtet der Verein einen stetigen Leistungsverlust einiger Bürgersonnenkraftwerke mit bestimmter Dünnschichttechnologie. Nun werden bei den ersten Anlagen die Dünnschichtmodule gegen kristalline Siliziummodule ausgetauscht. Deutliche Mehrerträge erwarten die Eigentümer.

Seit Jahren werden bundesweit die Leistungsverlusste der einst hochgepriesenen Technik beobachtet, Ursachen sind nun auch erkannt, und ein Austausch der Module unerlässlich. Nachdem der Gesetzgeber die Möglichkeit zum Austausch der Module geschaffen hat, kann ein Ersatz erfolgen, ohne die damals hohe Vergütungshöhe zu verlieren. Es sind nicht alle dieser Module betroffen, es gibt gute und schlechte Chargen und Produktionszeiträume.

Nun hat die erste unserer Eigentümergemeinschaften der Anlage Deponie Brandholz in Neu-Anspach einem Umbau einstimmig beschlossen. Die alten Dünnschichtmodule SL1 von Solibro werden durch neue kristalline Siliziummodule ersetzt.

Möglich macht dies der § 51 Abs. 4 EEG 2014 in Verbindung mit mehreren Schlichtungssprüchen der Clearingstelle EEG (z.B. https://www.clearingstelle-eeg.de/hinwv/2015/7 oder https://www.clearingstelle-eeg.de/schiedsrv/2017/5). Daraus ergibt sich, dass auch Module, die die vom Hersteller angegebene Leistung weit unterschreiten, bei gleichbleibender Vergütung ersetzt werden können, obwohl sie noch Energie produzieren und somit nicht vollständig defekt sind. Auch die sich lange querstellenden Energieversorger, stehen nun in der Pflicht diesen Modultausch zu akzeptieren.

Der Verein hat in den Jahren 2008-2010 einige dieser fehlerhaften Anlagen gebaut. Garantieversprechen kann der Hersteller Solibro seit 2014 nicht mehr einhalten, da die Tochtergesellschaft von Q-Cells inzwischen insolvent ist. Deswegen entwickelt der Verein zur Zeit Reparaturkonzepte, die für alle Seiten möglichst ressourcensparend sind, und wird diese zusammen mit den Eigentümern der Anlagen umsetzen.

Für Teilnehmer an den Anlagen lohnt sich der Aufwand: Statt sich weiter mit sehr unbefriedigenden Erträgen herumärgern zu müssen, freuen sie sich nun wieder auf schöne Erträge. Mit zur Zeit rund 75% günstigeren Modulen als zum Zeitpunkt der Errichtung 2008 lässt sich die Anlage in Neu-Anspach für einen überschaubarer Betrag reparieren. Dann kommt der damalige Vergütungssatz von über 46 Cent/kWh (heute 11-12 Cent/kWh) für eine praktisch neue Anlage zum Tragen. Die Reparaturkosten sind nach zweieinhalb Betriebsjahren wieder eingespielt. An Ende werden die Eigentümer doch noch eine vernünftige Rendite erwirtschaften, was mit den defekten Modulen nicht funktioniert hätte.

Nicht nur bei Modulen machen uns der Rückzug von Herstellern vom Markt Probleme, ein Beispiel im Bereich von Wechselrichtern liefert die Firma Mastervolt aus den Niederlanden. Ausfälle von Wechselrichtern des Typs XS können nicht mehr geliefert werden, Reparaturen werden immer aufwendiger. Hier haben sich die Eigentümer entschlossen, die gesamte XS Charge durch neue Geräte eines anderen Herstellers zu ersetzen.

Es zeigt sich, dass aus den Boomjahren der Photovoltaik einige unangenehme Folgen zu verarbeiten sind. Gut ist, dass auch sehr viele positive Erfahrungen gesammelt wurden, damit kann jetzt sinnvoll nachgebessert werden. Die heute leistungsfähigere Technik kann die entstandenen wirtschaftlichen Folgen weitestgehend kompensieren.

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