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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Trotz neuer Module bleibt die Vergütungshöhe gleich

18.01.2018

Verein ersetzt Dünnschichtanlagen

Die ausgedienten Dünnschichtmodule werden, wie hier in Neu-Anspach, demontiert.

Die alten Module werden entsorgt, um die Vergütungsansprüche nicht zu gefährden.

Die Montage der neuen kristallinen Module erfolgt meist ohne große Schwierigkeiten.

Ein deutlicher Leistungsrückgang, verbunden mit starken Leistungsgefällen der Module innerhalb eines Sonnenkraftwerks, haben bei einigen Projekten zum Austausch aller Module geführt.

Bei Dünnschichtanlagen aus den Jahren 2009 und 2010 mit Modulen des Herstellers Solibro (Tochter der ehemaligen deutschen Firma Q-Cells) wurde diese Entwicklung seit 2013 vom Verein festgestellt.

Ende des Jahres 2017 hatten die Eigentümer dieser Anlagen den Austausch der Module beschlossen. Noch im November begann der Umbau auf „normale“ kristalline Module. Von fünf Bürgersonnenkraftwerken sind nun drei wieder am Netz.

Beim Austausch der Module gelten die historisch hohen Vergütungssätze ohne Änderung weiter. Da die meisten anderen Komponenten der Anlagen erhalten blieben, konnte trotz erneuter Kosten für Module und Montage durch diese Maßnahme der wirtschaftliche Erfolg der Projekte langfristig gesichert werden.

Nach EEG-Regelung muss ein Modul einen technischen Defekt haben, um ausgetauscht zu werden. Dies wäre bei einem notwendigen Einzelnachweis pro Modul aufwendig und teuer gewesen.

Doch seit Mitte 2015 hat aber die Clearingstelle für die Anwendung des EEG auch den Tausch von Modulen einer ganzen Anlage bei deutlichem Leistungsverlust als unschädlich für die bisherige Vergütung festgestellt, wenn dieser Nachweis auf alle Module bezogen werden kann und technisch nachvollziehbar ist.

Den Austausch mit dem Energieversorger abzustimmen war sicherlich geboten. Der Netzbetreiber muss in solchen Fällen aber keine erneute Inbetriebnahme machen. Auch darf die „neue“ Anlage nicht größer sein als die ursprünglich angemeldete. 

Zu klären war noch, was mit den alten Modulen passieren sollte. Da sie noch Restleistung hatten, wäre eine neue Verwendung vorstellbar gewesen. Da jedoch die „alte“ Vergütung, die an diese Module gebunden war, auf die neuen übertragen worden ist, hätte eine erneute Verwendung problematisch sein können. Daher sind die alten Module entsorgen worden, um die Vergütungsansprüche nicht zu gefährden.

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