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Bau auf der Kita Zuckerrübe in Sulzbach 

Sulzbach. Der Solarbau auf der Kita Zuckerrübe steht kurz vor dem Startschuss. 

Bau auf dem Bauhof in Sulzbach 

Sulzbach. Solarbau auf dem Bauhof geht gut vorran. 

Bau auf dem Wasserwerk in Sulzbach 

Sulzbach. Seit über einer Woche wird bereits auf dem Wasserwerk gebaut. 

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Die Dacharbeiten sind vollständig abgeschlossen. Sobald alle Elektroarbeiten im Markt abgeschlossen sind, kann das neue Bürgersonnenkraftwerk an das öffentliche Netz angeschlossen werden und viele Jahre lang klimaneutralen Sonnenstrom ernten.

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Endlich wurde seitens der Stadt mit den Dacharbeiten begonnen. Sobald diese abgeschlossen sind, kann der Verein mit dem Aufbau der Sonnenkraftwerke beginnen.

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Erneuerbare schaffen hunderttausende Arbeitsplätze

30.04.2015

Studie belegt: Energiewende ist Job-Motor

Die Energiewende stärkt die Volkswirtschaft

Hunderttausende Arbeitsplätze können noch entstehen

Der dezentrale Ausbau mit kleinen und mittleren Betrieben muss beschleunigt werden, so die Studie

Eine bislang unveröffentlichte, von der Regierung in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Energiewende hunderttausende Arbeitsplätze schaffen kann.

Die Veröffentlichung der groß angelegten Studie war für Herbst 2014 geplant, erfolgte bisher jedoch nicht. Fünf renommierte Forschungseinrichtungen haben die Studie erarbeitet: Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Prognos AG und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Jobverluste durch die Stilllegung von Kohlekraftwerken – dieses Argument wird von der Kohlelobby immer wieder ins Feld geführt. Sie sagen: Durch den Verzicht auf Kohle werden die Energiepreise steigen und in der stromintensiven Industrie Stellen entfallen. Arbeitsplätze gegen Klimaschutz – wird Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel am Ende zurückrudern? Immerhin wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Bundesregierung und der Kohleländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gebildet, die aber noch keine Ergebnisse geliefert hat.

Doch dass im Gegensatz zu der Behauptung der Kohlelobby die Energiewende eine Jobmaschine ist, belegt eine aktuelle umfassende Studie, die von Gabriels Ministerium allerdings zurückgehalten wird. Verrechnet man die durch den Umbau des Energiesystems entstehenden positiven Arbeitsmarkteffekte mit dem Stellenabbau in der Kohle- und Atombranche, dann ergibt sich ein dickes Plus für die gesamte Volkswirtschaft – zusätzlich zu den positiven Effekten für Umwelt und Klima.

Das Fazit der Studie: Wenn der Ausbau der Erneuerbaren fortgesetzt wird überwiegen klar die Vorteile. Bis zum Jahr 2030 werde die Mehrbeschäftigung unterm Strich auf rund 100.000 Personen ansteigen. Die Netto-Beschäftigung werde weiter auf 190.000 (Jahr 2040) und später bis über 230.000 (Jahr 2050) steigen.

Für den Fall, dass sich der Export sehr gut entwickelt, sehen die Zahlen sogar noch besser aus. Konventionelle Energieversorger verlieren dabei, ihr Geschäftsmodell ist mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien weniger erfolgreich. Bis 2020 würden dort 16.000 Stellen abgebaut, 2030 seien es 14.000.

Warum die Studie noch nicht veröffentlicht wurde, dürfte klar sein: Die Autoren der Studie üben Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. So weisen sie beispielsweise darauf hin, dass die Energiewende-Jobmaschine nur dann richtig läuft, wenn der dezentrale Ausbau der Ökostrom-Erzeugung unter starker Beteiligung von Firmen kleiner und mittlerer Größe beschleunigt wird. Dies tut die Regierung bisher nicht, sie unterstützt dagegen die Beibehaltung zentraler Strukturen der Energieerzeugung.

Auch würden die Öko-Wärme und Energieeffizienz zu wenig gefördert und es fehle an Strategien für die nachhaltige Biomassenutzung. Diese Kritik dürfte bei Gabriel nicht gut angekommen sein. Die Frankfurter Rundschau meldet, er habe die Studie zur „Überarbeitung“ an die Forscher zurückgegeben.

Mehr dazu:

neue energie 04/2015

Frankfurter Rundschau 24.4.15

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