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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Seit Anfang der Woche wird auf der Seniorenwohnanlage gebaut. Alle Module sind bereits mit dem Dach verschraubt. Demnächst kann mit den Elektroarbeiten im Gebäude begonnen werden.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Export von Kohlestrom drastisch gestiegen

03.03.2016

Stromproduktion: Gute Nachrichten und ein Problem

(© Fotolia.com)

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Bei der deutschen Stromproduktion wurden 2015 gleich mehrere Rekorde gebrochen. Die Erneuerbaren sind stark wie nie zuvor, doch die Sache hat einen Haken.

Erneuerbare Energien lieferten 2015 in Deutschland mehr Strom als jemals ein anderer Energieträger. Jede dritte Kilowattstunde (32,5 Prozent) kam aus Wind-, Solar-, Wasser- und Bioenergie-Kraftwerken. Im Vorjahr waren es noch 27,3 Prozent. Der Zuwachs der erneuerbaren Energien um mehr als fünf Prozent ist im Strommix der stärkste jemals verzeichnete. 2015 ist damit das Jahr, in dem die erneuerbaren Energien erstmals als wichtigste Energiequelle das deutsche Stromsystem dominieren.

Strom im Überfluss

Auch wurde mit 647 Terawattstunden mehr Strom erzeugt als jemals zuvor in der Geschichte Deutschlands. Doch da sich der Stromverbrauch seit Jahren kaum geändert hat, schlägt sich die gestiegene Stromproduktion in einem gestiegenen Stromexport nieder. So wuchs die Ausfuhr von Strom um rund 50 Prozent und erreichte mit 60,9 Terawattstunden ebenfalls einen neuen Rekordwert. Knapp ein Zehntel des in Deutschland produzierten Stroms wurde also ins Ausland verkauft, vor allem an die Niederlande, Österreich und Polen. Der Erlös: Mehr als 2 Milliarden Euro.

Wer profitiert vom Strom, den wir selbst gar nicht brauchen?

Die vier großen Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall, die über viele Jahre ein Monopol für Strom hatten und den Umstieg auf die Erneuerbaren verschlafen haben, haben ein neues Geschäftsmodell. Obwohl ihr Kohlestrom immer weniger gebraucht wird, produzieren sie ihn immer noch auf Teufel-komm-raus und verkaufen ihn an unsere europäischen Nachbarn. Es ist wie beim Discounter: Trotz Kampfpreisen lohnt es sich, die Menge macht’s.

Damit behindern sie die Energiewende in unseren Nachbarstaaten, schaden dem Klima und verpesten unsere Luft mit gesundheitsschädlichem Feinstaub. Die Gesamt-Treibhausgasemissionen Deutschlands sind im vergangenen Jahr deshalb sogar leicht angestiegen, trotz des Ausbaus der Erneuerbaren. So wird Deutschland seine auf der Klimakonferenz in Paris versprochenen Klimaschutzziele nicht erreichen können.

Politik muss Dekarbonisierung gestalten

Die Erneuerbaren leisten einen immer größeren Beitrag zum Klimaschutz, zur Reduzierung der tatsächlichen Stromkosten, zur Versorgungssicherheit und zur Vermeidung riesiger Stromtrassen. Der Ausbau der Erneuerbaren ist ökologisch und ökonomisch der einzig richtige Weg. Inwieweit es in diesem Jahr Fortschritte bei der Minderung der klimaschädlichen CO2-Emissionen geben wird, entscheidet sich an der Entwicklung der Kohleverstromung und der Energieeffizienz. Dafür sind politische Eingriffe nötig. Sonst war Paris wieder nur eine Konferenz der großen Worte, denen keine Taten folgen.

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