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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Strompreissenkung ist möglich !

Das Engagement der Bürger in erneuerbare Energien ...

... ist für die Kraftwerksbetreiber anscheinend ein Problem

Es geht ums Geld

Sonnenstrom ist für die Zukunft unverzichtbar

Die vier großen Stromkonzerne Deutschlands begründen die gestiegenen Strompreise gern mit dem wachsenden Anteil von Solarstrom. Studien belegen jedoch, dass das nicht richtig ist.

Immer stärker beteiligen sich private deutsche Bürger am Ausbau von erneuerbaren Energien – die Energiewende. Die Zahl der von ihnen betriebenen Photovoltaikanlagen wächst ständig. Vergleicht man die ersten fünf Monate des Jahres 2010 mit dem gleichen Zeitraum in 2009, so wurden laut Bundesnetzagentur fünf mal soviel Solarmodule montiert (Daten beziehen sich auf die Leistung der Module). An sonnigen Tagen erzeugen die deutschen Photovoltaikanlagen bereits mehr Strom als 8 Atomkraftwerksblöcke.

Dadurch können die Betreiber von Kohle- und Atomkraftwerken allerdings immer weniger Strom verkaufen. Die Folge: Sie fürchten um ihre langfristigen Marktchancen und sorgen sich um ihre Gewinne aus der Stromproduktion. Deshalb greifen sie zum Mittel der Strompreiserhöhung und begründen dies mit dem wachsenden Anteil vom angeblich „teuren“ Solarstrom. Das erhöht für sie die Gewinne und soll die Stromkunden gegen die Produktion von Sonnenstrom mobilisieren.

Das dies eine Täuschung der Verbraucher ist, belegen neueste Studien. Ein Gutachten, das von der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegeben wurde, stellt fest, dass seit 2008 die Strombeschaffungskosten an der Leipziger Strombörse um ca. 1 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gesunken sind – und zwar vor allem wegen des steigenden Anteils von Solarstrom. Die EEG-Umlage auf Strom aus erneuerbaren Energien belastet den Stromkunden aber nur mit 0,7 Cent pro kWh.

Folglich hätte der Strompreis um 0,3 Cent pro kWh sinken müssen, wenn die Energiekonzerne die Preisentwicklung an den Verbraucher weitergegeben hätten. Stattdessen aber hat z.B. RWE die Preise um 1,5 Cent pro kWh erhöht - das bringt einen zusätzlichen Gewinn von 100 Millionen Euro. Laut einer Analyse des Bundes der Energieverbraucher machen die vier Stromkonzerne jährlich Zusatzgewinne in Höhe von 6 Milliarden Euro – ohne Gegenleistung für die Stromkunden.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien aufgrund des Klimawandels und der Rohstoffverknappung alternativlos ist. Und während die erneuerbaren Energien den Strompreis immer weiter senken werden, wird Kohle- und Atomstrom immer teurer. Die Energiekonzerne werden diese Preisentwicklung dem Verbraucher nicht mehr lange vorenthalten können. Die Energiewende ist nicht zu stoppen.


Mehr zum Thema:

Opens external link in new windowwww.sfv.de/artikel/solarstromverguetung_-_das_gaspedal_der_energiewende.htm

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