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Der Bauhof in Gössenheim produziert ab sofort Sonnenstrom 

Das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Bauhof in Gössenheim wurde ebenso wie das Sonnenkraftwerk auf der Bachgrundschule am 18.10.2016 ans Netz genommen.

Sonnenkraftwerk Bachgrundschule in Gössenheim ist am Netz 

Am 18.10.2016 erfolgte der Netzanschluss der Bachgrundschule in Gössenheim.

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Steueränderungen für PV-Anlagenbesitzer 2011

Steuerlich ändert sich 2011 wenig

Mit dem 1.1.2011 beginnt auch ein neues Steuerjahr. Für Eigentümer von Photovoltaikanlagen ändert sich nicht viel, nur bei den Abschreibungen hat sich etwas getan: Die degressive Abschreibung wurde abgeschafft. Wer also im nächsten Jahr eine Anlage erwirbt, muss linear abschreiben, kann aber immer noch Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nutzen.

Die degressiven Abschreibung war schon zum 1. Januar 2008 abgeschafft, dann aber wegen der Wirtschaftskrise für 2009 und 2010 wieder eingeführt worden. In diesen Jahren angeschaffte Wirtschaftsgüter konnten mit dem 2,5-fachen der linearen Abschreibung abgeschrieben werden.

Ab dem 1.1.2011 kann wieder nur linear abgeschrieben werden. Das betrifft natürlich nicht die bereits vorher angeschafften Anlagen, diese werden weiter wie bisher behandelt. Bei Photovoltaikanlagen, denen von den Finanzbehörden eine Lebensdauer von 20 Jahren zugeordnet wird, beträgt der Abschreibungssatz fünf Prozent. Das heißt, dass jährlich fünf Prozent des Kaufpreises bei der Gewinnermittlung als Kosten berücksichtigt werden können.

Für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage bringt dies keine großen Veränderungen im Vergleich zur degressiven Abschreibung. Die Art der Abschreibung führt sowieso nur zur Steuerverschiebung, denn es lassen sich in der Summe immer nur 100% abschreiben und die Beträge sind überschaubar.

Wegen der Höhe viel interessanter sind nach wie vor der sogenannte Investitionsabzugsbetrag, mit deren Hilfe im Jahr der Anschaffung und im vorhergehenden bis zu 40% der Investition abgesetzt werden kann (Bedingung ist die Bestellung im Jahr vor dem Erwerb; s. hier), und die Sonderabschreibung mit 20% im ersten Jahr.

Als Unternehmer kann der Besitzer einer Photovoltaikanlagen außerdem alles als Kosten geltend machen, was mit dem Betrieb dieser Anlage zusammenhängt, wie Aufwendungen für Zinsen, Gebühren, Unterhaltungskosten, Fahrtkosten oder Verwaltung.

Lesen Sie hierzu auch unseren immer noch aktuellen Artikel hier.

Hier noch ein Hinweis in eigener Sache:

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung sind an spezielle Formvorschriften und Gewinn- bzw. Umsatzgrenzen geknüpft. Auch Menschen, die ihre private Steuererklärung bisher selber machen, haben in der Regel nicht das steuerliche Fachwissen. Es ist schon passiert, dass das Finanzamt die steuerliche Anerkennung verweigert hat, mit allen finanziellen Konsequenzen. Bitte nehmen Sie deshalb unbedingt die Hilfe eines Steuerberaters hierzu in Anspruch. Nur dieser ist in der Lage und befugt, Sie kompetent in Steuerdingen zu Vertreten. Bitte verstehen Sie vorstehende Aussagen nur als unverbindlichen Hinweis zur Sache ohne jegliche Gewähr.

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