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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Solarsolidarität mit Atomunfall-Opfern

28.08.2015

Spendenaufruf für Tschernobyl-Kinder

Noch immer leiden gerade die Jüngsten unter der Atomkatastrophe. Nadeshda verschafft ihnen die dringend benötigte Erholung.

Dr. Werner Neumann* hat den Verein gebeten, den nachfolgenden Spendenaufruf „Solarsolidarität mit Tschernobyl-Kindern“ zu veröffentlichen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.

Neumann engagiert sich persönlich, um das  Erholungs- und Rehabilitationszentrum für Tschernobyl-Kinder „Nadeshda“ (dt.: „Hoffnung“) in Belarus (Weißrussland) über den Verkauf von Strom aus einer großen Photovoltaikanlage zu finanzieren. Pro kWp installierter Leistung kann Nadeshda Nettoeinnahmen von jährlich knapp 300 Euro erzielen. Mit rund 600 kWp könnten jährlich 180.000 Euro erwirtschaftet werden, was das Erholungskonzept von Nadeshda langfristig sichern würde.

Lesen Sie selbst den Spendenaufruf von Dr. Neumann:

Das Erholungszentrum „Nadeshda“ wird durch Spenden finanziert

Die Energieversorgung des Zentrums wird durch erneuerbare Energien sicher gestellt. Das soll zeigen, dass es auch ohne Atomkraft geht.


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sonnenfreundinnen und Sonnenfreunde,

schon über 20 Jahre besteht das Kinderzentrum für Erholung und Rehabilitation NADESHDA (dt.: Hoffnung) in Belarus. Viele Initiativen in Deutschland sowie mehreren anderen Ländern haben zum Bau und Betrieb beigetragen. Und haben ihr Know-how, ob beim Bau, bei medizinischer Betreuung eingebracht. Ich habe mich um die Energieversorgung, gekümmert. Es konnte der spezifische Verbrauch deutlich gesenkt werden durch Wärmedämmung, Nahwärmenetz, Thermostate und Sparlampen/LEDs, es gibt solarthermische Anlagen (eine von Wagner und Co.) und wir haben einen Holzkesssel, der viel Öl spart. Seit kurzem bauen wir zusammen mit der Hilfe des Energiemanagement des Frankfurter Hochbauamtes ein Energiecontrollingsystem zur Fernüberwachung von Strom-Wärme-Wasserverbrauch auf.

Nun kommt ein weiterer Kernbaustein des Konzeptes hinzu. Es ist der Bau einer 600 kWp Photovoltaik-Freilandanlage im nahegelegenen Dorf Ilya geplant. Damit könnte bilanziell der gesamte Stromverbrauch des Kinderzentrums mit Solarstrom gedeckt werden. Alle Genehmigungen liegen nun vor. Die Planung läuft, der Bau soll bald beginnen.

Nadesdha wäre damit schon bald – im Jahr 2016, 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl – das Zeichen, dass auch in Osteuropa größere Einrichtungen, wie hier für 300 Kinder (Schlafhäuser, Mensa, Medizinhaus, Sportkomplex usw.), sich vollständig mit (lokalen) erneuerbaren Energien selbst versorgen können. Wir zeigen damit auch, dass das 80 km vom Kinderzentrum im Bau befindliche 2-Block-AKW Astravets nicht benötigt wird.

In Deutschland wird das Projekt vom Verein Leben nach Tschernobyl e.V. Frankfurt getragen, dessem Vorstand ich angehöre. Zahlreiche weitere Gruppen von der Männerarbeit der evangelischen Kirche bis zu Kleingärtnern in Nordhessen haben Tatkraft und Hilfe nach Nadeshda getragen.

Ich bitte Sie nun um Unterstützung des Projekts. Sie können als Miteigentümer eines Bürgersonnenkraftwerks beitragen, dass dort ein „Kindersonnenkraftwerk“ entsteht. Vielleicht kann aus dem Ertrag von hiesigen Sonnenkraftwerken eine neue dauerhafte Kraft für das Kinderzentrum Nadeshda werden. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich an der Solarsolidarität beteiligen würden.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen. Ich stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Geben Sie bitte auch diese Information im Bekanntenkreis, Parteien, Kirche, Genossenschaften etc. weiter.

 
Ich danke Ihnen,

Ihr
Dr. Werner Neumann



Wie können Sie helfen?
 
Mit einer Spende von 1.500  Euro decken Sie die Kosten für 1 kWp Leistung der neuen PV-Anlage. Damit schenken Sie in den nächsten sechs Jahren jeweils einem Kind 15 Erholungstage in „Nadeshda“.  Aber auch kleinere Spenden helfen: Bereits 100 Euro sichern dauerhaft einen Erholungstag pro Jahr. Dank unserer gemeinsamen Solarsolidarität kann die Sonne für viele Kinder in  „Nadeshda“ scheinen und ihnen Freude und Erholung schenken.

Spendenkonto: 

Leben nach Tschernobyl e.V.
Evangelische Bank Frankfurt 
IBAN: DE03 5206 0410 0004 1144 00 
BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Solarsolidarität

Hinweis:

Der Verein Leben nach Tschernobyl e.V. ist Träger des DZI-Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.

Links:



*) Dr. Werner Neumann ist Freund des Vereins, Eigentümer bei mehreren Bürgersonnenkraftwerken, Sprecher des Arbeitskreises Energie im wissenschaftlichen Beirat des BUND e.V. sowie Vorstandsmitglied und Schatzmeister des BUND Landesverbands Hessen e.V.. Viele Jahre war er Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt. Seit seinem Ausscheiden aus dem regulären Berufsleben engagiert er sich besonders für die vom Atomunfall in Tschernobyl betroffenen Kinder in der Ukraine und in Belarus und ist Vorstandsmitglied im Verein Leben nach Tschernobyl e.V..

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