Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Umbau der PV-Anlagen auf der Lindenauschule in Hanau 

Nachdem die Eigentümer des Bürgersonnenkraftwerks auf der Lindenauschule grünes Licht für den Umbau gegeben haben, wurde nun mit den Arbeiten begonnen.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Auf dem ALDI-Markt in Niedereisenhausen wird endlich gebaut.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Umbau der PV-Anlagen auf der Füll- und Sortierhalle in Neu-Anspach 

Die durch die Eigentümergemeinschaft in Auftrag gegebenen Umbauarbeiten sind in vollem Gange.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Sonnenkraftwerk senkt Stromkosten

Kostenbremse für Gewerbe, Verwaltung und öffentliche Hand

29.06.2015

Sonnenkraftwerk senkt Stromkosten


Bad Vilbel: Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach von Blancke & Krauss

Frankfurt/Main: Messehalle 10

Marburg: Klinik Sonnenblick der Deutschen Rentenversicherung

Großkrotzenburg: E.on, Kraftwerk Staudinger, Verwaltungsgebäude

Rodgau: Verwaltungsgebäude des ZWO Abwasserverbands

Frankfurt/Main: Stiftung Waisenhaus

Freigericht: Kopernikusschule

Die Erzeugungskosten für Sonnenstrom sind heute schon niedriger als die Bezugskosten für Netzstrom. Was liegt also näher, als sich von Solarstromerzeugern vor Ort den günstigen Strom liefern zu lassen und sich mit ihnen den Gewinn zu teilen?

Viele Betriebe beziehen deshalb den von ihnen benötigten Strom vom eigenen Dach, sparen damit Kosten und betreiben Klimaschutz. Eine eigene Investition in eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen betrieblichen Dach ist dazu nicht nötig. Die Lösung: Ein Bürger- oder Mitarbeitersonnenkraftwerk!

Nicht nur Betriebe können das nutzen: Partner von Bürgersonnenkraftwerken sind z.B. Kommunen, Feuerwehren, die Deutsche Rentenversicherung, die Messe Frankfurt, Kraftwerksbetreiber Eon, der ZWO Abwasserverband in Rodgau, die Stiftung Waisenhaus in Frankfurt …

Nehmen wir als Beispiel die Firma Blancke & Krauß Edelstahltechnik GmbH aus Bad Vilbel, Hersteller von hochwertigen Edelstahlprodukten für Gebäudeausrüstung und Medizintechnik. Auf dem Firmendach wurde 2013 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 109 kWp errichtet. Der Betrieb verbraucht jährlich etwa 50.000 Kilowattstunden Strom, mehr als die Hälfte davon kommt nun direkt vom eigenen Dach.

Da der Betrieb nicht selbst investieren wollte, bot sich das bewährte Konzept der Bürger- oder Mitarbeitersonnenkraftwerke an, das in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg in den letzten elf Jahren schon rund zweihundertmal realisiert wurde. Der Betrieb hat sein Dach an den Verein Sonneninitiative vermietet, der das Sonnenkraftwerk, bestehend aus mehreren einzelnen PV-Anlagen, errichtete. Eigentümer der Anlagen sind Bürgerinnen und Bürger bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Jetzt bezieht der Betrieb seine Energie nur dann aus dem öffentlichen Stromnetz, wenn die Solaranlage nicht genug produziert. Für den Netzstrom zahlt der Betrieb 21,5 Cent pro Kilowattstunde. Die Teilnehmer am Sonnenkraftwerk liefern ihren Sonnenstrom schon für 18 Cent (jeweils netto).

Tendenziell kann ein Bürgersonnenkraftwerk den Strom immer billiger anbieten. Wenn die Anlage nach 10 bis 12 Jahren vollständig bezahlt ist, kann ein deutlich geringerer Stromabgabepreis vereinbart werden – je nachdem, wie sich die Eigentümer der Anlage und der Stromkunde einigen.

Wichtig ist bei Bürgersonnenkraftwerken auch die erhöhte Versorgungssicherheit. Wenn technisch nötig und gewollt, kann ein Sonnenkraftwerk auf dem Dach dem Betrieb auch dann noch Strom liefern, wenn das öffentliche Stromnetz ausgefallen ist.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Imagegewinn. Ein Betrieb mit einem Bürgersonnenkraftwerk kann mit echtem Ökostrom klimafreundlich produzieren. Grünstrom ist nur echt vom eigenen Dach, ohne Mischung aus dem Netz. Wer das seinen Mitarbeitern, Partnern und Kunden vermittelt, hat einen Vorsprung vor Mitbewerbern.

Das Konzept der Bürger- und Mitarbeitersonnenkraftwerke eignet sich für Betriebe, Organisationen und Institutionen, die überwiegend tagsüber arbeiten: Schulen, Kindergärten, Verwaltungen, Büros, Produzierendes Gewerbe mit 1-Schicht-Betrieb, Handwerksbetriebe, Lager- und Logistikunternehmen, Ladengeschäfte, usw.

zum Seitenanfang