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Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Die weiteren Aussichten: Sehr sonnig

Deutschland zapft die Sonne an

2012 hat die Sonne wieder viel Strom geliefert

Im Sommer viel Sonne, im Winter viel Wind: Das ergänzt sich hervorragend

2012 war ein Rekordjahr für den Sonnenstrom in Deutschland – und auch für 2013 sind die Aussichten wieder sehr gut.

So war 2012:

  • Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 7,63 Gigawatt (Quelle: Bundesnetzagentur), zum größten Teil von Bürgern privat finanziert, sind im vergangenen Jahr in Deutschland neu hinzugekommen – so viel wie nie zuvor.

  • 1,3 Millionen PV-Anlagen mit einer Leistung von 32,381 Gigawatt gibt es seit Ende 2012 in der Republik, weltweit ca. 100 Gigawatt (Quelle: Bundesnetzagentur).

  • Der Solaranteil an der deutschen Stromproduktion wuchs auf 5 Prozent und erspart der Umwelt jährlich rund 23 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

  • Fast 28 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom wurden produziert, 45 Prozent mehr als 2011. Das ist der Strombedarf von acht Millionen Privathaushalten (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft).

  • In den vergangenen drei Jahren hat sich der Sonnenstromanteil vervierfacht, gleichzeitig hat sich der Preis von PV-Anlagen halbiert.

  • Durch die EEG-Veränderungen der letzten Jahre und dem damit wachsenden wirtschaftlichen Druck, gerade durch die Produzenten aus Fernost, hat eine Marktbereinigung stattgefunden.

  • Die Photovoltaik hat ihre Spitzenstellung als am schnellsten wachsende erneuerbare Energie weiter ausgebaut und beschleunigt den Strukturwandel in der Energieversorgung. Insgesamt liefern die erneuerbaren Energien jetzt schon rund 25 Prozent des deutschen Stroms. Der Stromverbrauch sank leicht um 1,4 Prozent. >>Mehr dazu

  • 2012 hat Deutschland rund 22 Milliarden Kilowattstunden Strom an unsere europäischen Nachbarn exportiert. Wind- und Solarstrom senken den Preis an der Strombörse, ausländische Kohle- und Atomkraftwerke wurden vom Netz genommen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig waren. >>Mehr dazu

  • Die wachsende Lieferung von „sauberem Strom“ sorgte aber auch für steigende Abgabepreise für die Verbraucher, die EEG-Umlage stieg auf über 5 Cent pro Kilowattstunde. Dass das auch an den vielen Umlagebefreiungen bei der Industrie liegt, wurde in dem Zusammenhang endlich auch mal öffentlich diskutiert. Doch trotz aller Beteuerungen der zuständigen Politiker wurden dann weitere Ausnahmen zugelassen, nicht weniger. >>Mehr dazu

  • Neu ist seit 2012 auch der Umweltminister Peter Altmaier (CDU), der Norbert Röttgen ablöste. Geändert hat sich an der politischen Linie der Bundesregierung zur Energiewende aber nichts.

So wird 2013:

  • Wer einen Stromverbraucher, z.B. eine Schule oder einen Industriebetrieb, in unmittelbarer Nähe zu seiner PV-Anlage hat, kann seinen Solarstrom an diesen verkaufen. Davon profitieren beide Seiten: Der Strom wird direkt abgenommen, bringt mehr ein als durch die EEG-Vergütung und ist für den Abnehmer billiger als Netzstrom. >>Mehr dazu

  • Die Vergütungssätze für eine Kilowattstunde Sonnenstrom liegen je nach Anlagengröße bei 15 bis 18 Cent netto, noch jetzt zu Jahresbeginn. Der Preis von Netzstrom für Privathaushalte liegt netto bei rund 21 Cent und steigt derzeit jährlich um rund 6 Prozent (Schnitt der vergangenen 15 Jahre).

  • Die Vergütungssätze für Sonnenstrom sinken monatlich, derzeit um 2,5 Prozent. Die Degressionshöhe für Februar, März und April wird die Bundesnetzagentur bis Ende Januar veröffentlichen.

  • Die Entwicklung von Stromspeichersystemen ist in vollem Gange, Deutschland ist hier in der Weltspitze. 2013 werden noch effektivere Systeme auf den Markt kommen, die den rentablen Verbrauch oder Verkauf von Nachtstrom ermöglichen werden.

  • Durch noch mehr PV-Anlagen und noch mehr Speichersysteme wird das Stromnetz immer weiter entlastet. Dezentral erzeugter Sonnenstrom verhindert den Ausbau von Hochspannungsnetzen.

  • Die Preise von Photovoltaikanlagen sinken weiterhin, so dass auch die Nutzung von nach Osten oder Westen geneigten Dächern immer interessanter wird. Dadurch kann auch morgens und abends mehr Solarstrom geerntet werden.

  • Möglicherweise wird die EU noch in 2013 nach amerikanischem Vorbild Zölle auf asiatische Solarmodule erheben. Das würde die Module verteuern (in den USA bis zu 40 Prozent).

  • Immer mehr Kommunen, Landkreise und Betriebe erkennen die Zeichen der Zeit und stellen Dächer für PV-Anlagen zur Verfügung.

  • In den kommenden Wochen ist mit einem Marktanreizprogramm für Speichersysteme bei PV-Anlagen zu rechnen. Derzeit laufen dazu die Verhandlungen zwischen dem Bundesumweltministerium und der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

  • Nach Ankündigung aus Berlin soll das EEG noch vor der Bundestagswahl im September „angepasst“ werden, in welcher Form ist noch offen.

  • Schon in 2012 und verstärkt in 2013 müssen PV-Anlagen ab 30 kWp zur Netzregulierung vom Netzbetreiber abgeregelt werden können. Der Umbau ist nicht billig und muss vom Eigentümer vorgenommen werden. >>Mehr dazu

  • 2013 beginnt die Umrüstung von PV-Anlagen ab 10 kWp zum „50,2 Hz Problem“. Hier muss zur Netzstabilität und dem Vermeiden von Selbsttrennung vom Netz der Wechselrichter verändert werden. Die Kosten werden vom Netzbetreiber getragen, auch über die EEG-Umlage.
     

Im Frühjahr 2012 blieb die weitere Entwicklung der Vergütungssätze für Solarstrom über Monate im Unklaren. Das schreckte Investoren kurzfristig ab und führte zunächst zu einer Flaute im Solarmarkt.

Das Jahr 2013 fängt aber mit viel mehr Schwung in der Solarbranche an, schon die zweite Hälfte 2012 war sehr gut. Vielleicht sind „Berliner Störfeuer“ und der Einfluss der Energiegiganten doch nicht so groß auf das Investitionsverhalten der Bürger.

Ein ganz großer hat sich kürzlich für eine Investition entschieden und an den Börsen ein Kursfeuerwerk bei Solarfirmen entfacht. Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt und geschätzter Börsenguru, kaufte sich für 2,5 Milliarden US-Dollar eine riesige PV-Anlage.

Trotz der nun monatlichen Absenkung der Vergütungssätze ist die Produktion von Solarstrom weiterhin äußerst attraktiv. Die Anlagenpreise sind auf ein Niveau gesunken, das Sonnenstrom tendenziell zukünftig auch ohne EEG-Vergütung rentabel macht, gerade wenn er zum Eigenverbrauch im Gebäude dient.

Der Verein wird Sie auch in diesem Jahr über neue Entwicklungen und Perspektiven auf dem Laufenden halten.

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