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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Regierungsnaher Think-Tank berechnet

11.09.2017

Deutschland verfehlt Klimaziel krachend

Abbau und Verbrennung von fossilen Energieträgern führen zu immer stärkeren Klimaveränderungen

Die folgen sind u.a. Stürme ...

... Waldbrände und ...

... Überschwemmungen

Jedes Bürgersonnenkraftwerk ist ein Teil der Lösung und trägt aktiv zum Klimaschutz bei

Seit Helmut Kohl arbeitet die Bundesregierung an der Umsetzung des Klimaschutzes. Statt 40% gegenüber 1990 werden wohl nur 30% CO2-Reduktion bis 2020 erreicht. Dies rechnet der regierungsnahe Berliner Think-Tank Agora Energiewende vor.

„Nur 30 Prozent statt 40 Prozent weniger CO2 ist nicht ein bisschen daneben, das wäre eine krachende Verfehlung des Klimaziels für 2020. Hier muss die nächste Bundesregierung ganz schnell nachlegen, um wenigstens in die Nähe ihres vielfach bestätigten Ziels zu kommen“, meint Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende.

Doch Klimaschutz kommt in Duell der beiden Spitzenpolitiker um die Kanzlerschaft nicht vor, wie inzwischen jeder bemerkt hat. Agora hingegen fordert ein Klimaschutz-Sofortprogramm, das sofort nach der Wahl direkt in den Koalitionsvertrag geschrieben werden müsse.

Noch im Sommerinterview im Juni hatte Kanzlerin Merkel das seit 2007 immer wieder aufs neue bekräftigte Ziel bestätigt. 2016 lag der CO2-Ausstoß gegenüber 1990 bei minus 28%. Das klingt viel, ist aber zum großen Teil durch den Zusammenbruch der maroden DDR-Wirtschaft zustande gekommen. Mehr als 2% sind in den verbleibenden gut zwei Jahren wohl kaum drin, zumal der Ausstoß des Klimagases im letzten Jahr sogar zugenommen hat.

Gründe für das Verfehlen der Ziele sieht Agora im überraschenden Wirtschaftswachstum und den niedrigen Emissionspreisen für CO2. Vertreter der Bürgerenergiewende sehen weitere Gründe, z.B. den rückläufigen Zubau von erneuerbaren Energien oder den Export von Braunkohlestrom. Der Verein hat einen weiteren Grund ausgemacht: Das Bürokratiemonster – jüngst gesichtet im hoffnungsfroh gestarteten Mieterstromgesetz.

Bleibt der Wunsch, die nächste Bundesregierung möge den Empfehlungen von Herrn Dr. Graichen folgen. Bürgerinnen und Bürgern sei empfohlen, die Energiewende weiter tatkräftig in die eigenen Hände zu nehmen. Der Verein hilft nach Kräften.


 


Quelle:

https://www.agora-energiewende.de/index.php?id=144&tx_news_pi1%5Bnews%5D=618&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=58132d12953fb4f75723c2e94715c757
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