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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Regierung reagiert endlich auf verfehlte Ausbauziele

12.01.2017

Hurra! EEG-Vergütung steigt zum ersten Mal

Zum ersten Mal steigt die EEG-Vergütung

Sonnenfreunde freuen sich über die Anhebung der Vergütung

Für über 90% der Bevölkerung ist die Sonne die Lieblingsenergie

Berlin. Es hört sich an wie Weihnachten und Neujahr an einem Tag: Erstmals seit Bestehen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) steigt die Vergütung für Solarstrom. Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk für alle Sonnenfreunde.

Seit der Einführung der kostendeckenden Vergütung in Jahr 2004, also seit 13 Jahren, sinkt die Vergütung für Solarstrom kontinuierlich. Damit hat das ursprüngliche EEG das Ziel, Photovoltaik wirtschaftlicher zu machen, erreicht: Die Massenproduktion wurde angekurbelt. Inzwischen ist Photovoltaik die weltweit kostengünstigste Energiequelle, günstiger als Kohle und Atom.

Dies konnte funktionieren, da während der ersten Jahre des EEG der deutsche Markt fast mit dem Weltmarkt identisch war. Inzwischen spielt die Musik nicht mehr in Deutschland. Von 50,1% im Jahr 2005 sank der Anteil des deutschen
Marktes
am Weltmarkt auf mickrige 1,6% in 20161. Die Zubauzahlen in Deutschland sind von über acht Gigawatt peak (GWp) in 2012 auf knapp über einem GWp gesunken2 – ein Marktrückgang von über 85%.

Endlich reagiert der viel zu träge angelegte sogenannte „Atmende Deckel“, da der von der Bundesregierung anvisierte Zubaukorridor (2,4 bis 2,5 GWp pro Jahr) seit langem unterschritten wird. So wird es ab Februar wohl erstmals eine Steigerung geben. Die genauen Zahlen werden am 31. Januar 2017 von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Nach den bisher vorliegenden Daten steigt z.B. die Vergütung für eine 30-kWp-Anlage von 12,08 ct/kWh in 2016 auf 12,45 ct/kWh. Eine Steigerung von relativ hohen 3%. Photovoltaikanlagen, die im Februar 2017 betriebsbereit werden, erhalten somit eine genau so hohe Vergütung, als wäre die Anlage im September 2014 ans Netz gegangen.


1) Quelle: Photon 1/2017, S. 52
2
) Quelle: Zahlenreihe in de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik_in_Deutschland

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