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Eppstein-Ehlhalten Feuerwehr 

Auf das Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein-Ehlhalten wurde ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut. Noch vor April 2012 war die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Weilburg Hessentagshalle 

Die Hessentagshalle in Weilburg wird von Schulen und Vereinen für Sportveranstaltungen genutzt. Seit Frühjahr 2012 wird auch das Dach genutzt - zur Sonnenstromernte mit einem Bürgersonnenkraftwerk.

Solms-Oberbiel Feuerwehr 

Die Mehrzweckhalle in Solms-Oberbiel hat ein zweites Bürgersonnenkraftwerk bekommen, auf dem Gebäudeteil der Feuerwehr. Noch im März 2012 wurde es betriebsbereit.

Dreieich Deponie Buchschlag 

Südlich von Frankfurt, bei Dreieich im Landkreis Offenbach, liegt das Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag. Ein ideales Gelände für den Bau von Photovoltaikanlagen - Hessens größter Solarpark ist hier entstanden. Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt.

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Photovoltaik – Jetzt ist die beste Zeit

Nur noch die Hälfte bekommen Sonnenfreunde heute für den eingespeisten Strom im Vergleich zu 2004. Doch auch die Anlagen kosten nur noch die Hälfte

Wer noch auf dem PV-Zug 2011 mitfahren möchte, sollte sich ranhalten

Mindestens acht bis zehn Wochen vergehen – wenn alles gut geht – zwischen Auftragsvergabe und Inbetriebnahme bei Photovoltaikanlagen

Der Freiheitskampf der arabischen Welt könnte die Rohstoffpreise treiben

Über 90% der Bürger wissen schon lange, wo unsere Energie künftig herkommen soll (Stoy, Bernd: Wunschenergie Sonne. 3., erw. Aufl., Heidelberg 1980)

Wer hat noch nicht davon geträumt, seinen Strom selber zu erzeugen? Wer möchte nicht persönlich zur Lösung des Energie- und Klimaproblems beitragen? Manche Nachricht aus Politik und Medien verunsichert den verantwortungsbewussten Bürger. Dabei ist gerade jetzt die beste Zeit, sich für die Energie aus der Sonne zu engagieren.

Gründe gibt es genug, selber sauberen und dezentralen Strom von der Sonne zu ernten. Doch ist jetzt der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen? Gerade hat man doch die Einspeisevergütung wieder gekürzt, auf jetzt 28,74 Ct./kWh.

Ja, die immer wiederkehrenden Kürzungen sorgen nicht gerade für Freude in der Branche. Doch sie hat sich darauf eingestellt und die Preise für die Anlagen nach unten angepasst. Die Rendite einer Photovoltaikanlage ist deshalb die selbe wie zum Ausklang des vergangenen Jahres, da die Anschaffungskosten wie die Vergütung gleichermaßen gesunken sind.

Bei Modulen und typischer Solartechnik wie den Wechselrichtern hat die Branche selbst die Fäden für Preissenkungen in der Hand. Nicht jedoch bei den Rohstoffen. Und dort sind die weiteren Aussichten nicht so rosig. Besonders Kupfer (Kabel) und Aluminium (Montagegestelle) werden laufend teurer. Auch schlagen sich die Preissteigerungen für Energie (Öl) auf die gesamte Wertschöpfung nieder.

Allerdings muss beachtet werden, dass Photovoltaikmodule auch einen Markt darstellen. Und hier ist es wie immer: Übersteigt die Nachfrage das Angebot, so steigen die Preise. So geschehen vor der Vergütungsabsenkung zum vergangenen Juli. In den letzten Wochen vor dem Stichtag waren kaum noch Module zu vernünftigen Preisen zu erhalten – echte Torschlusspanik kam auf. Das begann schon Wochen vor dem 1. Juli: Es waren keine Wechselrichter zu bekommen, es kamen andere als die bestellten Module auf die Baustelle, es kam zu Lieferverzögerungen und so weiter. Teilweise echtes Logistik-Chaos, was nur durch den unermüdlichen Einsatz unzähliger Menschen beherrscht werden konnte. Kein Wunder, dass die eine oder andere Anlage nicht mehr pünktlich fertig wurde*.

Wer also sicher gehen will, noch die Vergütung vor der Absenkung zu erhalten, sollte jetzt tätig werden. Nicht nur um der voraussehbaren Knappheit vor dem Stichtag aus dem Wege zu gehen, auch um noch Kabel und Unterkonstruktionen günstig zu bekommen oder noch mit besseren Zinssätzen finanzieren zu können.

*) Bis auf eine Carportanlage betraf dies keine Anlagen die der Verein gebaut hatte.

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