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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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PV-Betreiberkonferenz

30.03.2015

Brancheninsider treffen sich bei Schletter

Kirchdorf/Haag, Bayern. Am Freitag, 27. März 2015, traf sich die PV-Branche zur erstmals ausgerichteten PV-Betreiberkonferenz. Volker Klös, Christian Quast und Karl-Heinz Konrad waren dabei.

„Wie geht die PV-Branche mit dem politisch gewollten Markteinbruch um 80% um?“ „Was kommt aus  Berlin noch auf uns zu?“ „Wie kann man mit den ständig veränderten Vorgaben eine rentable Sonnenstromproduktion sicherstellen?“ Diese und ähnliche Fragen warf Dr. Michael Fuhs, Chefredakteur des pv magazin, zu Beginn der Veranstaltung auf, zu der rund 250 Teilnehmer gekommen waren.

Gastgeber der Konferenz war der oberbayerische Hersteller von Unterkonstruktionen, Carports und Ladeinfrastruktur, die Schletter GmbH. Sie betreibt an ihrem Firmensitz eine PV-Anlage mit einer Spitzenleistung von 4 Megawatt.

Klargestellt wurde zu gleich zu Beginn: Nur die „Zubau-“Branche ist um 80% in den vergangenen Jahren eingebrochen. Diejenigen, die sich um den Betrieb der Anlagen, um Wartung, Monitoring und Reparatur kümmern, haben mehr denn je zu tun. Über 1,4 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 39 Gigawatt müssen betreut werden. Beim Verein sind es inzwischen rund 160 Anlagen.

Deshalb waren auch jede Menge Dienstleister auf der Konferenz zugegen. Von PV-Reinigungs-Dienstleister über Gerüstbauer bis hin zu Drohnen-Inspekteuren, die aus der Luft Wärmebildaufnahmen zur Leistungsoptimierung machen.

Die angereisten Vereinsaktiven nutzten die Gelegenheit, mit Anlagenerrichtern neue Geschäftskontakte zu knüpfen oder beispielsweise mit Staatsminister Dr. Marcel Huber über neue Bürgersonnenkraftwerke zu sprechen.

Denn eines ließ sich auf der Konferenz deutlich spüren: Die Goldgräber von 2009 und 2010 sind längst weiter gezogen. Die, die lange vor Beginn des PV-Booms dabei waren, weil sie der Energiewende und der Sonnenkraft schon immer verbunden waren, beherrschen jetzt wieder die Szene. Und bei allem Bedauern über den langsameren Zubau ist dies nur positiv zu bewerten.

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