Wer steht im Dezember bei Eis und Schnee auf dem Dach? Nein, es ist nicht der Weihnachtsmann, es sind die unerschütterlichen Handwerker, die die Bürgersonnenkraftwerke des Vereins bauen. Wie schon in den letzten Wintern haben alle Sonnenkraftwerke des Vereins wie geplant zum Jahresende ihre Betriebsbereitschaft erlangt.
Der Dezember 2010 war in Deutschland der härteste Wintermonat seit 40 Jahren, frostige Temperaturen und viel Schnee sorgten für teils chaotische Zustände. Und dennoch erwarteten die Bürger, die an den Sonnenkraftwerken des Vereins teilnehmen, dass ihre PV-Anlagen noch im Dezember fertig werden – denn zum 1. Januar sinken die Vergütungssätze für den Sonnenstrom. Eine schwierige Aufgabe, denn Dacharbeiten bei diesen klimatischen Bedingungen stellen die ausführenden Handwerker vor besondere Herausforderungen.
Da ist Durchhaltevermögen, handwerkliches Können und Erfindergeist gefragt. Um Eis und Schnee von den Dächern zu bekommen, kommt dann, neben Schaufel und Besen, auch schon mal Enteisungsmittel für Flugzeuge zum Einsatz (natürlich biologisch abbaubar). Eingefrorene Bauteile, Metallteile, die wegen des Frosts nur noch mit Handschuhen angefasst werden können, besondere Toleranzen, die bei der Montage der eiskalten Module einzuhalten sind, und vieles andere mehr: Dacharbeiten in einem solchen Winter sind ein Job, den nur die besten Handwerker erledigen können.
Der Verein freut sich sagen zu können, dass er die besten Handwerker für den Bau der Bürgersonnenkraftwerke gefunden hat. Viele andere PV-Anlagenbauer sind in diesem Dezember nicht fertig geworden, aber auf die Handwerker des Vereins ist wirklich Verlass – alle fünf im Dezember gebauten Sonnenkraftwerke sind rechtzeitig betriebsbereit gewesen, auch wenn teilweise noch am letzten Tag des Jahres gebaut wurde. Danke für diese fantastische Leistung.