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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Präsident des Umweltbundesamts macht Mut zur Energiewende

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts, brachte gute Nachrichten nach Marburg

Flasbarth gratuliert Landrat Robert Fischbach zu seinem Energiekonzept (Bilder: Landreis Marburg-Biedenkopf)

Marburg-Biedenkopf. Am Donnerstag, 31. Januar 2013, sprach Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts in Dessau, zum Neujahrsempfang des Landkreises Marburg-Biedenkopf im Kreishaus. Flasbarth lobte das Engagement des Kreises bei der Energiewende und machte allen Beteiligten Mut, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

In seiner Rede freute sich Flasbarth besonders über das Engagement des Landkreises Marburg-Biedenkopf bei Klimaschutz und Energiewende. Er gratulierte Landrat Robert Fischbach, dass er schon lange vor Fukushima ein Konzept vorgelegt hat, das nach der Atomkatastrophe nicht geändert werden musste. Er beobachte den Kreis schon länger, da er bundesweit zu einer Modellregion geworden sei. Flasbarth lobte das klare Denken der Politik und den klaren Bürgerwillen, der dieses Engagement auszeichne.

Er kündigte eine neue Studie an, die in den nächsten Wochen vorgestellt werde. Sie beschäftige sich mit den Potenzialen der Erneuerbaren in Deutschland. Deren Fazit: Alles problemloser als bisher dargestellt. „Die Studie ist so Mut machend bezüglich der Erreichbarkeit der für 2050 geplanten Ziele, dass ich vorsichtshalber eine Prüfung angeordnet habe“, so Flasbarth augenzwinkernd.

Für den Verein waren einige Punkte aus der Studie besonders wichtig, die Flasbarth kurz zusammenfasste. Wie schon immer vermutet, und jetzt erforscht, werden Wind und Solar die Hauptlast der Erneuerbaren tragen. Geothermie sei noch nicht kosteneffizient und nicht überall einsetzbar, für die Biomasse reichen die Potenziale langfristig nicht aus. Der Zubau von Sonnen- und Windkraftnutzung ließe sich, auch mit Rücksicht auf regionale Einschränkungen, noch lange ungeändert fortsetzen. Eine Konzentration auf Offshore-Wind und Freiflächen-Photovoltaik sei nicht nötig, da die Dachflächen für Solar und Onshore-Standorte für Windanlagen ausreichen.

Den geplanten Netzausbau von rund 4.000 Kilometern hält Flasbarth für teilweise überzogen, da die regionale Erzeugung und Nutzung die Netze eher entlasten werde. Ohnehin hörten sich die einmalig 20 Milliarden Euro für den Netzausbau zwar viel an, bedenke man jedoch, dass nur für die Bundesfernstraßen 23,5 Milliarden Euro ausgegeben werden – jedes Jahr – relativiere sich dies. Denn der Netzausbau sei für die „German Energiewende“ ein wichtiger Bestandteil.

Auch zur Diskussion um die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bezog Flasbarth Stellung: „Ich verstehe nicht, warum Strom teurer wird, obwohl die Börsenpreise sinken.“ Die Zusammensetzung der Strompreise sei in Deutschland leider sehr intransparent. Mittelfristig werden jedoch die erneuerbaren Energien den Strom günstiger machen, ist Flasbarth überzeugt.

Schön für die Vereinsmitglieder Volker Klös und Christian Quast war am Ende die Erkenntnis, dass sich im Landkreis Marburg-Biedenkopf inzwischen ein robustes und dauerhaftes Engagement für die Energiewende herausgebildet hat. Die seinerzeit mit der „Cölber Erklärung“ (>> mehr) entstandene Gruppe hat sich erheblich erweitert und mehr als damals erwartet für eine gemeinsame Energiezukunft engagiert.

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