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Bau auf der Kita Zuckerrübe in Sulzbach 

Sulzbach. Der Solarbau auf der Kita Zuckerrübe steht kurz vor dem Startschuss. 

Bau auf dem Bauhof in Sulzbach 

Sulzbach. Solarbau auf dem Bauhof geht gut vorran. 

Bau auf dem Wasserwerk in Sulzbach 

Sulzbach. Seit über einer Woche wird bereits auf dem Wasserwerk gebaut. 

Bau auf dem ALDI-Markt in Steffenberg-Niedereisenhausen  

Die Dacharbeiten sind vollständig abgeschlossen. Sobald alle Elektroarbeiten im Markt abgeschlossen sind, kann das neue Bürgersonnenkraftwerk an das öffentliche Netz angeschlossen werden und viele Jahre lang klimaneutralen Sonnenstrom ernten.

Wo wünschen Sie sich eine E-Tankstelle? 

Der Verein setzt sich weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobiltät ein. Um zu wissen wo eine Ladesäule Sinn macht, benötigen wir Ihre Hilfe.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Endlich wurde seitens der Stadt mit den Dacharbeiten begonnen. Sobald diese abgeschlossen sind, kann der Verein mit dem Aufbau der Sonnenkraftwerke beginnen.

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Strom von der Sonne bringt Einzelhandel 20-30%

12.06.2014

Ost-West schlägt Süd

Schon 2005 hat der Verein das erste Lebensmittelgeschäft in Lahntal-Sterzhausen bebaut

Seit 2011 versorgt sich dieser Markt in Babenhausen mit Sonnenstrom

Ein Jahr vorher war dieser Markt gleich nebenan ans Netz gegangen

In Steffenberg, im Landkreis Marburg-Biedenkopf, läuft seit 2011 ein Bürgersonnenkraftwerk

In Bad Endbach wurden nach dem Süddach (2010) auch die Ost- und Westdächer (BA2: 2013 u. BA3: 2014) bebaut. Sie eignen sich hervorragend für die Eigenversorgung

Eine Studie des norwegischen Solarkonzerns REC bricht eine Lanze für die lokale Versorgung von kleinen und mittelständischen Betrieben mit Solarstrom. Besonders lukrativ ist das Segment „Handel“ in Kombination mit „Ost-West-Ausrichtung“.

Mittels aufwändiger Szenario-Technik wagt REC zunächst einen Ausblick auf die Energiekosten der nächsten 20 Jahr für die Segmente „Handel“ (z.B. Lebensmittelmärkte), „Produzierendes Gewerbe“ und „Schwerindustrie“. Dann werden für die jeweiligen Segment die Standorte Hamburg, Bonn und Nürnberg untersucht, jeweils für reine Südanlagen und für Ost-West-Anlagen.

Während es nicht verwundert, dass die Hamburger Anlagen am wenigsten, die Nürnberger am meisten Erträge erwirtschaften, erstaunt schon ein bisschen, dass die Ost-West-Anlagen im Punkt Wirtschaftlichkeit deutlich besser abschneiden als die Südanlagen.

Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Werden Flachdächer mit Modulen in Ost-West-Richtung bebaut, sind deutlich geringere Abstände zwischen den Modulreihen einzuhalten als bei Südanlagen. Dadurch passen mehr Module auf das Dach, was die spezifischen Kosten der Anlage senkt.

  2. Die bei Südanlagen stark ausgeprägte Vorliebe für die Mittagssonne wird bei Ost-West-Anlagen gedämpft. Ost-West-Anlagen ernten den Sonnenstrom gleichmäßiger über den Tag, gehen morgens früher an die Arbeit und hören abends später auf. Dadurch kann ein höherer Eigenverbrauch erreicht werden, bei typischen Anlagen etwa 5% mehr als bei Südausrichtung.

Eine Cashflow-Anlayse für den Handel am Standort Bonn (entspricht von der Einstrahlung etwa Mittelhessen) zeigt, dass eine Ost-West-Anlage bereits nach 7,8 Jahren abbezahlt ist. Das ist natürlich von den tatsächlichen Einkaufpreisen des eingesparten Netzstroms abhängig.

Fazit der Studie für den Handel: „An sonnenreichen Standorten erreicht die Anlage eine sehr gute Eigenkapitalrendite von fast 30 Prozent. Mindestens wird jedoch eine Eigenkapitalrendite von 20 Prozent erzielt. Für das Segment Handel sind die Stromgestehungskosten für Solarstrom in der Regel geringer als die Kosten für die Strombeschaffung. Zudem ist durch die garantierte Einspeisevergütung die Investition in eine Eigenverbrauchsanlage vergleichsweise risikoarm, obwohl die wirtschaftliche Profitabilität bei der Einspeisung ins Netz abnimmt. Grundsätzlich zeigt die Analyse, dass für den Handel eine Investition in eine solare Eigenverbrauchsanlage sinnvoll ist, wobei eine Ost-West-Anlage im Vergleich zu einer südlich ausgerichteten Anlage Vorteile bei der Amortisationsdauer, Eigenverbrauchsquote sowie beim Nettobarwert aufweist.“ (s.u.*: S. 17, Hervorhebungen durch den Autor)

*) Die „Studie zur Wirtschaftlichkeit von gewerblichen Eigenverbrauchsanlagen in Deutschland“ wurde von der REC Solar Germany GmbH in München entwickelt und im Dezember 2013 veröffentlicht. Sie kann bei Anja.Hesse@recgroup.com angefordert werden.

 

 

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