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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Neubau eines AKW in England

15.09.2016

Hinkley Point C genehmigt

Das AKW Hinkley Point Nuclear in England (c) Richard Baker CC BY-SA 2.0

Staatliche Förderungen einzelner Energieträger 1970-2012 in Deutschland

London. Das lang umkämpfte Atomkraftwerk Hinkley Point C wird Realität. Die britische Regierung hat den Weg für den Bau des Reaktors frei gemacht und wird diesen über 35 Jahre massiv subventionieren.

Die Betreiber des AKW erhalten einen Absatzpreis von anfänglich 10,7 Eurocent pro Kilowattstunde garantiert. Mehr als doppelt soviel wie der Marktpreis an der deutschen Strombörse dieser Tage.1

Zusätzlich wird diese Vergütung der Inflationsrate angepasst. Geht man von einer mittleren Inflationsrate von zwei Prozent aus, erhält das AKW somit bereits nach 20 Jahren fast 16 Eurocent pro Kilowattstunde.

Zum Vergleich: Ein im Jahr 2016 in Deutschland erbautes Bürgersonnenkraftwerk mit 200 Kilowatt peak Leistung wird durch das deutsche EEG 20 Jahre lang eine garantierte Vergütung von nur 10,9 Eurocent pro Kilowattstunde erhalten. Und das ohne Inflationsausgleich.

Insgesamt werden Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Euro fließen, die zum Teil auch aus dem EU-Topf und somit auch von deutschen Steuergeldern kommen.2 Wie dies mit dem bevorstehenden Brexit zu vereinbaren ist, bleibt abzuwarten. Es ist aber nicht verwunderlich, dass jetzt alles sehr schnell geht, denn auf die EU-Millionen will man in London sicherlich nicht verzichten.

Der eigentliche Bau des Atomkraftwerks wird rund 20 Milliarden Euro kosten und zu großen Teilen vom französische Stromversorger EDF finanziert. Auch eine chinesische Firma investiert im Milliardenbereich. 3

Die auch in Deutschland immer wiederkehrende Argumentation, dass Atomenergie die sauberste und vor allem billigste Form der Energiegewinnung ist, entzieht sich jeder Grundlage. Dies wird bei der Betrachtung der oben angeführten Zahlen wieder einmal deutlich.

England will bis 2025 alle Kohlekraftwerke abschalten, um den klimaschädlichen Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre zu reduzieren.4 Eigentlich ein löbliches Vorhaben, betrachtet man aber die unkalkulierbaren Risiken und Folgekosten der atomaren Energiegewinnung, kann der Bau des Reaktors nur ein weiterer Schritt in die falsche Richtung sein. Gewinner ist wieder einmal nur die Atomlobby. England hätte jetzt die einmalige Chance massiv in erneuerbare Energien zu investieren, verspielt diese aber leichtsinnig.


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