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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Überflüssiger Netzausbau wirft seine Schatten voraus

27.09.2016

Netzbetreiber TenneT erhöht die Preise um 80 Prozent

Die vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland: Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion, TransnetBW

Netzbetreiber erhalten eine garantierte Eigenkapitalverzinsung

Der Konflikt heißt nicht: „Erneuerbar gegen fossil“, sondern: „Zentral gegen dezentral“

Die Lösung heißt: Produktion da, wo der Strom gebraucht wird

Die Bürger wissen längst, was ihre Lieblingsenergie ist: Sie kommt direkt von der Sonne

Der für weite Teile Deutschlands zuständige Übertragungsnetzbetreiber TenneT wird zum Jahreswechsel 16/17 seine Preise um 80 Prozent erhöhen. Schuld seien die erneuerbaren Energien, lässt man verlautbaren.

Wieder einmal steigen die Strompreise für den Endverbraucher und wieder einmal werden die erneuerbaren Energien als dafür verantwortlich präsentiert. Ein einfacher Fehlschluss, der darauf setzt, die erneuerbaren Energien an ihrem Siegeszug zu hindern.

Denn würde Deutschland konsequent auf dezentrale erneuerbare Energien setzen, anstatt das veraltete fossile bzw. atomare Energiesystem durch hohe Subventionen am Leben zu halten, wäre der Netzausbau in diesem Maße nicht nötig.

Leider wird der nötige Ausbau der erneuerbaren Energien durch die Einflussnahme der etablierten Energieversorger auf Politik und Gesellschaft weiterhin stark bekämpft. Ein über Jahrzehnte hinweg äußerst gewinnbringendes Geschäftsmodell wirft man nicht ohne Widerstand einfach von Bord.

Die offensichtlichen Missstände in der Energiewirtschaft, die auf der Profitgier einzelner Großunternehmen beruht, zu bekämpfen, ist Aufgabe einer aktiven Gesellschaft. Denn die kostengünstige und klimafreundliche Versorgung mit Energie ist nicht nur Bürgerrecht, sondern vielmehr Menschenrecht und darf nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden.

Investitionen in Infrastruktur nicht gewünscht?

Fraglich ist auch, warum der Netzausbau und die damit verbundene Strompreiserhöhung von etwa 10 Euro pro Kopf pro Jahr eine solch geringe Akzeptanz in der Bevölkerung hat.

Vergleicht man die Ausgaben für den Ausbau der Stromnetze mit dem Ausbau anderer Infrastrukturen, wie die der Straßen oder Schienen, sind diese auf ähnlichem Niveau.

Ausgaben für den Straßenbau werden in einer Nation von Autofahrern als notwendig angesehen und innerhalb der Bevölkerung kaum hinterfragt. Gezielte Kampagnen der Energieversorger, die seit Jahren gegen den Ausbau von regenerativen Energien in Bürgerhand kämpfen, leisten dazu dann noch ihr Übriges, um die regenerativen Energien zu denunzieren.

Die deutsche Presselandschaft bläst ins selbe Horn, während Ausgaben für den Straßenbau zumeist als positiv dargestellt werden, frei nach dem Motto: „Endlich wird mal was gemacht!“ Doch ist der Aufschrei umso lauter, wenn Geld für unsere zukünftige Energieversorgung ausgegeben werden soll.

Bemerkenswert ist auch, dass die absolut logische wirtschaftliche Konsequenz der erneuerbaren Energien, die mittel- bis langfristige extrem kostengünstige, unabhängige und stabile Energieversorgung für jeden Bürger, argumentativ ins Leere läuft.

Es hat den Anschein, dass der Streit um die Energieversorgung immer mehr zur Glaubensfrage verkommt und die realen, auf seriösen wissenschaftlichen Studien beruhenden Tatsachen, gerne durch die Gesellschaft ignoriert werden, um kurzfristig ein paar Euro im Jahr mehr in der Haushaltskasse zu haben. Langfristig aber verlieren wir durch dieses Verhalten.

 


Quellen:

http://www.stern.de/wirtschaft/news/netzbetreiber-tennet-erhoeht-massiv-netzentgelte-7070930.html

http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/bertragungsnetzbetreiber-planen-deutliche-erhhung-der-netzentgelte_100024520/

Grafik Übertragungsnetzbetreiber:

Wikipedia: Francis McLloyd (CC BY-SA 3.0)

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