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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Lebensdauer von PV-Anlagen länger als erwartet

PV-Anlagen leben länger

Photovoltaikanlagen mit kristallinen Siliziummodulen ...

... haben eine lange Lebensdauer

So sehen Module aus ...

... die vor zwanzig Jahren produziert wurden

Heute sind die Module wesentlich leistungsstärker

Wer eine Solaranlage hat oder haben möchte, stellt sich natürlich die Frage nach der Haltbarkeit. Die gute Nachricht: Photovoltaikanlagen leben länger als gedacht.

In der Fachliteratur ist dem Verein ein Artikel aufgefallen (Photovoltaik Heft 01/2013)*, in dem über eine aktuelle Studie berichtet wird, die in Ostdeutschland gemacht wurde**. Dort wurden Solarstromanlagen untersucht, die schon seit Jahrzehnten ihren Dienst verrichten. Das Verblüffende: Die meisten Anlagen funktionieren immer noch optimal. Volker Klös vom Verein kann die Ergebnisse aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Anlage seiner Familie wurde Ende 1993 errichtet, ist also jetzt im zwanzigsten Betriebsjahr. Sie wurde damals im Rahmen des 1000-Dächer-Programms errichtet, für einen heute unglaublichen Preis von 12.500 DM pro kWp.

Seitdem speist sie zuverlässig Sonnenstrom ins Netz ein, mit einer Spitzenleistung von knapp 2 kWp. Sie bringt ihre Leistung wie am ersten Tag, es gibt keine messbaren Einbußen. „Die Anlage sieht so aus wie nach der Montage im Jahr 1993, es gibt nicht einmal Verfärbungen“, so Klös.

Module und Wechselrichter mussten bisher nicht ausgetauscht werden, lediglich eine Reparatur hat der Wechselrichter hinter sich. Bei einem schweren Gewitter im April 2012 gab es eine starke Überspannung, die in der Nachbarschaft der Anlage zahlreiche Telefone und Computer zerstörte. Auch der alte Wechselrichter bekam etwas ab, konnte aber repariert werden und funktioniert seitdem wieder wie am ersten Tag.

Dabei ist die nach Westen ausgerichtete Anlage nach heutigen Maßstäben nicht optimal konfiguriert, die Verkabelung ist nicht optimal und der Wechselrichter ist nicht ausreichend dimensioniert. Auch hat die Technik sich enorm weiter entwickelt. Kabel und Steckverbindungen sind heute besser und die Wirkungsgrade von kristallinen Modulen und Wechselrichtern wurden in den letzten Jahren stark gesteigert. Heute würde ein erfahrener Installateur mit modernem Material auch aus einer westlich ausgerichteten Anlage noch deutlich mehr Leistung herausholen.

Der Verein schätzt die Lebensdauer von PV-Anlagen auf mindestens 40 Jahre, vielleicht werden es sogar 5 Jahrzehnte. Voraussetzung dafür ist allerdings die Verwendung hochwertiger Bauteile und eine sorgfältige Planung der Anlage, wie es bei den Sonnenkraftwerken des Vereins stets der Fall ist. Kristalline Qualitätsmodule, eine fachgerechte Verkabelung und ausreichend groß dimensionierte, hochwertige Wechselrichter sind dabei nur einige Erfolgsfaktoren. 

Wenn man bedenkt, dass eine PV-Anlage sich nach 10 bis 15 Jahren amortisiert hat, kommt für die restlichen Betriebsjahre eine hübsche Rendite zusammen. So macht Klimaschutz mit Sonnenstrom über Jahrzehnte Spaß.


*) zum Artikel geht es >>hier

**) Rindelhardt, Prof. Dr. Udo; 20 Jahre 1000-Dächer-Programm: Langzeiterfahrungen in Sachsen; Dresden 2012; www.saena.de/tycon/file.php?id=7059 

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