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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Jedes hessische Dach ist aufgeführt

25.10.2016

Land Hessen stellt Solarkataster vor

Vorstellung des Solarkatasters bei der TU Darmstadt

Frau Prof. Dr. Jutta Hanson eröffnete die Veranstaltung

Dr. Justus Brans freute sich über die sonnige Veranstaltung

Thomas Knöll gab Einblicke in die Verarbeitung von Geoinformationen

Sandra Lanig hat das Solarkataster mit Prof. Martina Klärle entwickelt

Solar-Experten in der Fragerunde

Volker Klös vom Verein wird von Moderatorin Dr. Antje Grobe zur Funktionsweise der Bürgersonnenkraftwerke befragt

Gespanntes Zuhören im Hörsaal der TU Darmstadt

Darmstadt. Das hessische Wirtschaftsministerium stellte am Dienstag, 11. Oktober 2016, das Solarkataster für ganz Hessen in der TU Darmstadt dem Fachpublikum vor. Vom Verein war Volker Klös auf dem Podium der Sachverständigen.

Nach der Begrüßung durch Gastgeberin Prof. Dr.-Ing. Jutta Hanson von der TU Darmstadt und Dr. Rainer Kaps von der Hessen Agentur erläuterte Dr. Justus Brans vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) die Hintergründe, die zur Erstellung des Solarkatasters geführt haben. Brans erhofft sich neuen Schwung für die Solarenergie in Hessen, da jetzt jedes einzelne Dach für die Solareignung bewertet ist.

Thomas Knöll von der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, dessen Aufgabe zum Beispiel die Verwaltung der Liegenschaftskarten ist, führte dann zusammen mit Sandra Lanig von der Klärle Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt in die Funktionsweise des Internetangebots ein. Neben farbiger Markierung aller Gebäude und auch Freiflächen, die die Solareignung anzeigt, lassen sich auch schnell Wirtschaftlichkeitsberechnungen für einzelne Solarflächen anlegen.

Unter den geladenen Podiumsgästen war auch Volker Klös vom Verein. Er freute sich sehr über das Solarkataster, da es gerade Privatpersonen eine Beurteilung ihrer Flächen ermögliche. So hoffte er, dass ein frischer Wind beim etwas vernachlässigten Thema Energiewende aufkomme. Gleichzeitig warnte er vor zu hohen Erwartungen an das Solarkataster. Es könne nur ein erster Schritt bei der Beurteilung eines Projektes sein. Erst nach einer genaue Beurteilung durch einen Spezialisten kann ein Solarprojekt gestartet oder verworfen werden. Dabei spielen neben der Beschattung und der Ausrichtung der Fläche, wie sie vom Solarkataster herangezogen werden, auch andere Faktoren eine Rolle. Als Beispiel nannte er die Dachbeschaffenheit, die Montageart, Leitungsführung oder den Netzanschluss. Auch können durchaus Projekte wirtschaftlich sein, bei denen das Solarkataster nur ein „bedingt geeignet“ ergebe. Dies liege an neuen Montageverfahren, besonders die heute übliche Ost-West-Montage, die beim Solarkataster nicht ausreichend berücksichtigt würden.

Der Verein freut sich über die tolle Software, die jedem einen Blick auf das eigene Dach aus „Sicht der Sonne“ gewährt. Klicken Sie sich doch mal rein und probieren Sie es selbst aus. Link unten öffnen und dann oben Ihre Adresse eingeben:

https://www.gpm-webgis-13.de/geoapp/frames/index_ext.php?gui_id=hessen_02

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