Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vinzenz 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind dachseitig fertiggestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ Klimawandel: Die freundlichen Holländer

Eine Frage von Leben und Tod

16.12.2014

Klimawandel: Die freundlichen Holländer

In vielen Gebieten heißt es bald „Land unter“, wenn nicht entschieden gegen den Klimawandel vorgegangen wird (© Fotolia.com)

Immer mehr Kohlendioxid verseucht die Atmosphäre (© Fotolia.com)

Es gibt nur eine Lösung: Der Umstieg auf erneuerbare Energien (© Fotolia.com)

Die Klimakonferenz in Lima hat es wieder gezeigt: Wir können die Verantwortung für den Klimaschutz nicht den Politikern dieser Welt überlassen.

Es ist immer wieder das Gleiche. Klimakonferenzen starten mit großen Erwartungen und am Ende werden konkrete Entscheidungen und Weichenstellungen auf die nächste Konferenz verschoben. Erstmal abwarten was die anderen tun, das scheint das einzige gemeinsame Ziel der Konferenzteilnehmer aus 195 Ländern zu sein.

Der Weltklimarahmenvertrag UNFCCC sieht seit Jahren vor, „eine gefährliche, von Menschen verursachte Störung des Klimasystems zu verhindern“. Um das zu erreichen muss die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf maximal 2 Grad Celsius beschränkt werden. Dazu müssten die Kohlendioxidemissionen weltweit drastisch sinken.

Doch der weltweite CO2-Ausstoß ist zwischen 1990 und 2013 von 21,9 auf 36 Milliarden Tonnen jährlich gestiegen. Das ist eine Zunahme von über 60 Prozent, und der Zuwachs beschleunigt sich. In den 90er Jahren lag die Zunahme von Jahr zu Jahr noch bei einem Prozent, seit 2000 sind es durchschnittlich knapp 3 Prozent.

Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und Leiter des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt, hat es vergangene Woche auf einer Veranstaltung des Umweltforums Rhein-Main e.V. auf den Punkt gebracht. In seinem Vortrag „Klimawandel aktuell“ stellte er klar, dass die Klimaentwicklung eine Frage von Leben und Tod sei.

2014 werde wohl das wärmste Jahr seit der Wetteraufzeichnung werden, und das obwohl es kein El-Niño-Jahr war, so Becker. Das sei ungewöhnlich und „ein mächtiges Signal“. Wenn nichts geschehe, werde die globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um etwa 4 Grad steigen.

Der dadurch steigende Meeresspiegel wäre nicht nur ein Problem für Inseln wie die Malediven oder Kiribati. Hunderte Millionen Menschen leben an Meeresküsten und Flussdeltas, ihre Heimat ist bedroht. Vor diesem ernsten Hintergrund fragte Dr. Becker etwas scherzhaft in die Runde, ob jemandem schon aufgefallen sei, dass die Niederländer in letzter Zeit sehr freundlich zu uns Deutschen seien.

„Man wird handeln müssen“, stellte Becker deutlich klar. Doch das können wir Erdenbürger nicht nur unseren Politikern überlassen, sonst ist es zu spät. Jeder muss versuchen seinen CO2-Fußabdruck zu verringern. Jeder muss den eigenen Klimaschutzbeitrag als wichtige Maßnahme für die Zukunft des Planeten begreifen. Wir können nicht auf ein „gemeinsames“ Vorgehen der internationalen Politik warten. Wenn jeder etwas tut, dann tun wir das „gemeinsam“.

zum Seitenanfang