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Eppstein-Ehlhalten Feuerwehr 

Auf das Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Eppstein-Ehlhalten wurde ein Bürgersonnenkraftwerk gebaut. Noch vor April 2012 war die Betriebsbereitschaft hergestellt.

Weilburg Hessentagshalle 

Die Hessentagshalle in Weilburg wird von Schulen und Vereinen für Sportveranstaltungen genutzt. Seit Frühjahr 2012 wird auch das Dach genutzt - zur Sonnenstromernte mit einem Bürgersonnenkraftwerk.

Solms-Oberbiel Feuerwehr 

Die Mehrzweckhalle in Solms-Oberbiel hat ein zweites Bürgersonnenkraftwerk bekommen, auf dem Gebäudeteil der Feuerwehr. Noch im März 2012 wurde es betriebsbereit.

Dreieich Deponie Buchschlag 

Südlich von Frankfurt, bei Dreieich im Landkreis Offenbach, liegt das Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag. Ein ideales Gelände für den Bau von Photovoltaikanlagen - Hessens größter Solarpark ist hier entstanden. Nur noch wenige Tage besteht die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt.

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Klimaschutzkonzepte Marburg u. Landkreis

Landkreis Marburg-Biedenkopf und Stadt Marburg erarbeiten Klimaschutzkonzepte

Zahlreiche Veranstaltungen, ...

... Aktionen, ...

... Messen ...

und Podiumsdiskussionen zum Thema Klimaschutz ...

... fanden im Landkreis ...

... in den letzten Jahren statt

Marburg-Biedenkopf. Sowohl der Kreis Marburg-Biedenkopf als auch die Stadt Marburg stellen zur Zeit Klima- und Energiekonzepte auf. Der Verein hatte dies immer wieder angeregt und war von Anfang an dabei.

Vielleicht sollte die Geschichte von Anfang an erzählt werden: Als die Sonneninitiative die Solarkampagne „Wärme von der Sonne“ 2005 und 2006 im Kreis durchführte, dabei Energiemessen, Infotage, Telefonaktionen und Konferenzen abhielt, um so die Bevölkerung zu sensibilisieren und zu informieren, suchte sie Aktionspartner in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die Aktionspartner verfassten die sogenannte „Cölber Erklärung“.

Die Unterzeichner setzten sich auch im Folgenden immer weiter für die Energiewende und den Klimaschutz ein. Beispielsweise startete Landrat Robert Fischbach die Kampagne RegioEnergie, bei der die Sonneninitiative tatkräftig mitwirkte. Noch heute treffen sich Vereinsmitglieder monatlich mit Fischbach und dem damals gegründeten Kompetenzteam Erneuerbare Energien in der Kreisverwaltung. Auch in der Stadt Marburg wirken Vereinsmitglieder seit langer Zeit in der Agendagruppe Energie mit.

2007 beschloss der Kreistag, basierend auf einer Ausarbeitung des Vereins, das Ziel, bis zum Jahr 2040 alle benötigte Energie im Gebiet des Kreises zu erzeugen. Die 100%-Region war geboren, eine der ersten in Deutschland. Schon damals war klar: Langfristig muss ein Konzept her, das wissenschaftlich fundiert konkrete Maßnahmen und Umsetzungsstrategien beinhaltet. Eine wesentliche Aufgabe dabei: Die Ermittlung des bestehenden Energieverbrauchs, um den Ist-Zustand festzulegen.

Dies zu erarbeiten sind im Fall des Kreises das Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien, deENet, und bei der Stadt Marburg die Klima und Energieeffizienzagentur KEEA angetreten. Im Laufe des Jahres 2011 fanden für beide Klimaschutzkonzepte unzählige Treffen von Arbeits- und Lenkungsgruppen statt. Hier wurden Anregungen aus der Bevölkerung, aus Wirtschaft, Lehre, Politik und Verwaltung zu den Themen erneuerbare Energieerzeugung, Energieeffizienz, Wohnwärme und Dämmung, Erziehung und Bildung sowie Mobilität zusammengetragen. Auch hier hat der Verein immer wieder Anregungen gegeben.

Gleichzeitig arbeiteten die beiden Agenturen daran, die tatsächlichen Energieverbräuche in allen Sektoren zu ermitteln. Jetzt ist das Konzept des Kreises fast fertig und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das für die Stadt Marburg braucht noch ein paar Wochen. Ergebnis beim Kreis-Klimakonzept: „Mit dem vorliegenden Klimaschutzkonzept ist eine fundierte Grundlage erarbeitet worden. Diese dient der strategischen Entwicklung des Landkreises zur Erreichung des 100-Prozent-Ziels und trägt zur konzeptionellen Gestaltung der gewünschten Energiewende bei“, so Landrat Fischbach. Mit diesem Konzept in der Hand reicht der Kreis jetzt beim Bund einen Förderantrag ein. Der „Masterplan Klimaschutz“ läuft über eine knappe Million Euro, die größtenteils der Bund übernimmt.

Den Verein freut es, dass aus dem kleinen Pflänzchen „Cölber Erklärung“ seit 2005 schon der Baum „Energiewende“ geworden ist. War es zu Beginn noch eine Herausforderung alle Beteiligten vom gemeinsamen Ziel zu überzeugen, ist es inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden, dieses Ziel mitzutragen und auf allen Ebenen voranzubringen.

Weiter so, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Weiter so, Stadt Marburg. Ihr seid auf dem richtigen Weg!

Mehr zum Klimaschutzkonzept des Landkreises:
http://www.regio-energie.org/klimaschutzkonzept

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