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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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SolarDachHessen

06.05.2011

Ist mein Dach geeignet?

Bei der Photovoltaik schätzt die Landesregierung das hessische Potenzial auf 6 Milliarden Kilowattstunden (kWh) pro Jahr – wahrscheinlich ist es sogar mehr

Solarexpertin Prof. Dr. Martina Klärle von der FH-Frankfurt leitet das innovative Pilotprojekt „SolarDachHessen“, das die Energiewende beschleunigen soll

Das Solardachkataster hilft bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage

Mit dem neuen Pilotprojekt „SolarDachHessen“ geht die hessische Landesregierung die Einführung eines landesweiten Solardachkatasters an.

Hessen hat ein Energieproblem: Von den gut 37 Milliarden Kilowattstunden Strom, die hier jährlich verbraucht werden, müssen über 7 Milliarden importiert werden. Hessen versorgt sich also nur zu rund 80% selbst und ist in großem Maße abhängig von Brennstoff- und Energieimporten.

Dabei hat Hessen eigentlich Energie im Überfluss. Rund 21.000 Milliarden Kilowattstunden beträgt die jährlich eingestrahlte Sonnenenergie auf die hessische Fläche von 21.114 Quadratkilometern. Würde man nur einen kleinen Teil davon zusätzlich nutzen, könnte Hessen nicht nur seine Versorgungssicherheit herstellen, sondern zum Energieexporteur werden.

Obwohl sich der Zubau von Solaranlagen in Hessen in den letzten Jahren stark beschleunigt hat, wird bisher erst etwa 1% der Dachflächen solar genutzt. Das mögliche Potenzial liegt bei rund 20% der Dachflächen, sagt die Solarexpertin Prof. Dr. Martina Klärle von der Fachhochschule Frankfurt am Main.

Als erstes Bundesland will Hessen nun allen Gebäudebesitzern die Möglichkeit geben, über ein Kataster die Eignung des eigenen Dachs für eine Nutzung durch Photovoltaik oder Solarthermie zu prüfen. Dazu hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Frankfurt/Main das Pilotprojekt „SolarDachHessen“ ins Leben gerufen.

Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Klärle bietet die Möglichkeit, schnell und zuverlässig das solare Energiepotenzial von Dachflächen zu berechnen. Das Projektgebiet umfasst 32 Städte und Gemeinden in Hessen. Darunter ist der gesamte Main-Taunus-Kreis, ein großer Teil der Stadt Frankfurt und Gemeinden der Landkreise Hoch-Taunus, Main-Kinzig, Rheingau-Taunus, Gießen, Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill.

Im Gebiet des Pilotprojekts wurden 586.102 Gebäude untersucht, von denen sich 41% als geeignet für die Nutzung von Sonnenstrom und 51% für die Nutzung von Sonnenwärme erwiesen haben. Informationen über die betroffenen Dachflächen stehen sowohl privaten Hausbesitzern als auch Eigentümern von gewerblich genutzten Gebäuden im Internet unter www.solardach.hessen.de zur Verfügung.

Dort zeigt eine Karte mit integriertem Wirtschaftlichkeitsrechner dem Haus- oder Gebäudebesitzer, ob sich die Investition in eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage auf seinem Dach lohnt. Präzise Informationen zum Strom- oder Wärmeertrag, der CO2-Einsparung, der zu erwartenden Rendite von PV-Anlagen und vieles mehr bringen Transparenz in die finanzielle Kalkulation und den möglichen Beitrag zum Klimaschutz.

Am Ende des Pilotprojekts soll die Einführung eines landesweiten Solardachkatasters stehen. Damit könnte flächendeckend und präzise das enorme Solarpotenzial Hessens aufgezeigt werden. Die ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Nutzung von Solarenergie könnte dadurch beschleunigt werden und zu Nachahmungseffekten in anderen Bundesländern führen.

Zur Internetseite des Pilotprojekts kommen Sie >>hier.

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