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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Hessischer Energiekonsens

06.05.2011

Hessen wird erneuerbar

Bürger und Kommunen sind bei vielen Sonnenkraftwerken des Vereins Partner beim Klimaschutz, z.B. in Amöneburg,

Eppstein,

Frankfurt,

Glashütten,

Großkrotzenburg,

Hainburg,

Hanau,

Marburg,

Sulzbach,

Maintal,

Schöneck,

Neuberg

Wiesbaden. Der vor sieben Monaten gegründete hessische Energiegipfel hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Bis 2050 soll sich Hessen ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgen. Das Potenzial der Photovoltaik wird dabei aber unterschätzt.

Ministerpräsident Volker Bouffier hat mit Vertretern der Regierung und der Opposition einen Konsens über die künftige Energiepolitik Hessens gefunden. Auch Naturschutz- und Kommunalverbände sowie Gewerkschaften und Unternehmen stimmten den Beschlüssen zu. „Unser Ziel ist es, unseren Endenergieverbrauch bei Strom und Wärme bis zum Jahr 2050 möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken“, fasste Umweltministerin Lucia Puttrich den 24-seitigen Abschlussbericht zusammen. Besonders dem Ausbau der Windenergie käme dabei eine wichtige Rolle zu.

Auch die Nutzung der Solarenergie soll vorangetrieben werden:

  • Die Leistung hessischer Photovoltaikanlagen soll auf 6 Terawattstunden (TWh) pro Jahr gesteigert werden. 
  • Es soll ein zentrales Solardachkataster eingerichtet werden, das bis Februar für 33 Kommunen exemplarisch erarbeitet wird. 
  • Auch Flächen entlang der Bahnstrecken und Autobahnen sollen berücksichtigt werden.
  • Land und Kommunen besitzen eine Vorbildfunktion, daher sollen öffentliche Gebäude auf Eignung zur Ausstattung mit Photovoltaik/Solarthermie überprüft werden. 
  • Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Bürgersolaranlagen wird als ein Weg angesehen, sowohl Investitionsmittel aufzubringen als auch die Akzeptanz noch weiter zu steigern.
  • Die geeigneten Dächer der Liegenschaften des Landes sollen genutzt oder zu geeigneten Konditionen für Bürgersolaranlagen zur Verfügung gestellt werden.
  • Eine Anpassung der Bauordnung wird erwägt, um die mögliche Nutzung von Solaranlagen bereits mit der Planung von Industrieanlagen zu prüfen.
  • Der Energiegipfel empfiehlt dem Bund eine Anpassung und Verstetigung der Förderung solarthermischer Anlagen
    (Die Fördermittel für 2011 sind noch nicht ausgeschöpft: >>mehr)

Der Hessische Ministerpräsident machte deutlich, dass bei der Umsetzung der für den Energiewandel erforderlichen Maßnahmen den Kommunen eine entscheidende Bedeutung zukommt. „Die Kommunen sollen deshalb in die Lage versetzt werden, sich vor Ort gemeinsam mit den Bürgern oder privaten Dritten in diesem Bereich wirtschaftlich zu betätigen“, so Bouffier. Der Verein setzt ein ähnliches Modell bereits seit Jahren um, indem er Kommunen als Dachgeber und Bürger als Photovoltaik-Eigentümer für die Errichtung von Bürgersonnenkraftwerken zusammenbringt.

Hessen macht mit dem Energiekonsens einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Energiepolitik. Allerdings hätte dieser Schritt ruhig etwas größer ausfallen können. Im Bereich der Solarthermie werden weiterhin große Potenziale ungenutzt bleiben, die Gasversorger reiben sich die Hände. 

Im Bereich der Photovoltaik hätte die Zielmarke auch wesentlich ambitionierter gesetzt werden können. Insgesamt gibt es in Hessen ein Potenzial von rund 59 Millionen Quadratmetern an Dachflächen und Fassaden, die für Photovoltaikanlagen geeignet sind. Dazu kommen nutzbare Freiflächen wie Parkplätze und Lärmschutzwände im Umfang von 3600 Hektar. Würde man diese 95 Millionen Quadratmeter nutzen und dafür pro Einwohner knapp 4.000 Euro investieren, könnte man jedes Jahr rund 11 TWh Sonnenstrom ernten, also fast ein Drittel des gesamten hessischen Stromverbrauchs

Die Photovoltaik hat eine enorme Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Bürger setzen aus gutem Grund immer stärker auf diese dezentrale Energieerzeugung, das zeigen die Zubauzahlen der letzten Jahre deutlich. Wenn das Wachstum der Photovoltaik so weitergeht und der Trend zum Energiesparen anhält, könnte sich Hessen bereits in zehn Jahren zu über einem Drittel mit Solarstrom versorgen – und nicht erst, als Zielmarke des Energiegipfels, in 2050 zu einem Sechstel.

 

Das Forschungsprojekt "ERNEUERBAR KOMM!" der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) hat großes Interesse in der Region Frankfurt/Rhein-Main geweckt. Das Projekt liefert die erste automatisierte Potenzialanalyse für erneuerbare Energien (Solarthermie, Photovoltaik, Wind, Biomasse und Wasserkraft). Sie ist im Internet frei zugänglich. www.erneuerbarkomm.de

Einige hessische Städte haben bereits für ihre Bürger Solarkataster eingerichtet:
Marburg
Gießen
Darmstadt
Offenbach
Rüsselsheim
Wiesbaden

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