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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim (Kopie 1) 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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Klimaschutz in der Mainmetropole

25.11.2014

Frankfurt und Rhein-Main auf dem Weg zu 100%

Regionalverband und Energiereferat starteten in den Räumen des Regionalverbands den Beteiligungsprozess

Rund 150 Vertreter von Kommunen, Energieversorgern und Umweltvereinen waren gekommen

Wiebke Fiebig, Leiterin des Energiereferats im Umweltamt der Stadt Frankfurt, freute sich über die Zusammenarbeit mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain

Andrea Graf vom Energiereferat erläuterte den Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt Frankfurt

Die Klima- und Energieeffizienz Agentur KEEA hatte zusammen mit dem Fraunhofer Institut das Energiekonzept für die Region entwickelt, das von Armin Raatz vorgestellt wurde

Bereits am 6. November stellte Michael Voll den Beteiligungsprozess auf Seiten des Regionalverbands im Senckenbergmuseum vor

Die charmante Petra Bollmann-Boberg vom Hessischen Rundfunk moderierte gekonnt beide Veranstaltungen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Wirtschaftsdezernent Markus Frank, beide schon Gäste bei der Einweihung des Bürgersonnenkraftwerks Fraport Arena, erörterten im Senckenbergmuseum die Vorteile der regionalen Energierzeugung

Frankfurt, Region Rhein-Main. In den letzten Monaten hat sich eine starke Bewegung in Frankfurt und der Region formiert. Die Stadt und der Regionalverband FrankfurtRheinMain ziehen an einem Strang. Gemeinsam wollen sie sich bis 2050 komplett von erneuerbaren Energien versorgen.

Die Herkulesaufgabe Deutschlands einzige Stadt mit Skyline komplett aus erneuerbaren Energien zu versorgen, ist auf einem erfolgversprechenden Weg. Anlass waren die Potenzialstudien im Rahmen des vom Bund geförderten Klimaschutzkonzepts, die ein wichtiges Ergebnis brachten: Es funktioniert nur nach der Formel 50% Energieeinsparung, 25% Erzeugung im Stadtgebiet und 25% Bezug aus der Region.

Am Mittwoch, 19. November 2014, fand der Start des Beteiligungsprozesses in den Räumen des Regionalverbandes am Bahnhof in der Mainmetropole statt. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain, dem 75 Städte und Gemeinden von Groß-Gerau im Süden bis Butzbach im Norden, von Eppstein im Westen bis Rodenbach im Osten angehören, hatte sich mit der Stadt Frankfurt, vertreten durch das Energiereferat, zusammen getan.

Gemeinsam möchte man das Ziel beherzt angehen und alle Mitgliedskommunen und Energieerzeuger, Umweltvereine sowie Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Dazu werden Arbeitskreise gebildet, bei denen sich die Sonneninitiative natürlich einbringen wird.

Der Verein betreibt auf dem Gebiet des Regionalverbands bereits einhundert Sonnenkraftwerke und erzeugt damit so viel Strom, dass der private Verbrauch von etwa zehntausend Menschen gedeckt werden könnte. Er dürfte damit mit seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der größte Betreiber von Photovoltaikanlagen in der Region sein. Ein ordentlicher Beitrag zum 100%-Ziel. Aber um die 2,2 Millionen Einwohner der Region zu versorgen, bleibt noch viel zu tun.

Der Verein freut sich schon heute auf die Anfragen von Schulamt, Sportamt, Liegenschaftsamt oder Hochbauamt der Stadt Frankfurt um weitere Bürgersonnenkraftwerke auf den städtischen Dächern zu errichten. Viele Frankfurter warten geradezu darauf in ihrer Stadt Sonnenenergie ernten zu können. Denn eines ist klar: Die 25%-ige Energieerzeugung im Stadtgebiet wird kaum durch Windkraft erreicht werden. Aber Dächer, Fassaden und Verkehrswege können auch in der Stadt ordentlich Energie erzeugen.

„Es gibt viele Dachflächen, die noch für Photovoltaik genutzt werden können“ meint auch Ludger Stüve, Verbandsdirektor des Regionalverbands. Auch den wenigen Kommunen der Region FrankfurtRheinMain, die noch kein Bürgersonnenkraftwerk haben, macht die Sonneninitiative deshalb das Angebot: „Überlassen Sie Ihren Bürgerinnen und Bürgern Ihr Rathausdach, das Dach der Kita oder einer Sporthalle. Wir errichten dann ein Bürgersonnenkraftwerk und Sie werden sich freuen, wie ein solches Projekt die Begeisterung in der Bevölkerung entfachen kann.“

Die Energiewende geht eben nur mit den Bürgerinnen und Bürgern. Und die Photovoltaik ist die einfachste und günstigste Energieform vor Ort.


Links:

Imagefilm zum Masterplan 100% Klimaschutz Frankfurt am Main, u. a. mit einem Teilnehmer beim Bürgersonnenkraftwerk Messehalle 10, Herbert Krajnik

Bericht rheinmaintv zum Energiekonzept

 

Masterplan 100% Klimaschutz Frankfurt am Main: www.energiewende-frankfurt.de

Energiekonzept FrankfurtRheinMain:
www.region-frankfurt.de/media/custom/2033_768_1.PDF

Das Gebiet des Regionalverbandes:
www.region-frankfurt.de/Verband/Region-in-Zahlen/Gebiet-des-Regionalverbandes

Die Region FrankfurtRheinMain in der Solarbundesliga: http://www.solarbundesliga.de/frankfurtrheinmain


Mehr Bilder aus dem Regionalverband und dem Senckenbergmuseum

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