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Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

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17.05.2013

Schutzzölle sind beschlossen

(© Fotolia.com) Chinesische Solarmodule ...

... werden zukünftig teurer

Ab dem 6. Juni verteuern sich chinesische Module um knapp 12 Prozent. Der Verein hat sich noch vor Inkrafttreten der Strafzölle günstige Module gesichert.

Mit Wirkung zum 6. Juni 2013 hat die EU-Kommission Strafzölle auf Photovoltaiktechnik verhängt, die aus China nach Europa exportiert wird. Die Zölle sind vorläufig und betragen zunächst 11,8 Prozent. Sollte bis zum 6. August keine Verhandlungslösung gefunden werden, werden sie auf rund 50 Prozent angehoben.

Die Entscheidung über die endgültigen Strafzölle fällt der Europäische Rat dann bis zum 6. Dezember 2013. Bis dahin müssen Importeure der betreffenden Produkte entsprechende Sicherheiten an die Zollbehörden leisten, die sie zurück erhalten, falls der Rat sich gegen die Zölle entscheidet.

Dieses hatte der Verein vorausgesehen und sich noch ein Kontingent günstiger Module vor Inkrafttreten der Strafzölle gesichert. Alle aktuellen Projekte können so noch zu den alten Preisen realisiert werden.

Der Verein spricht sich ausdrücklich gegen die Strafzölle aus. Diese machen neue Anlagen teurer, verhindern so deren Bau und gefährden den Erfolg der Photovoltaik und somit die Energiewende. Inzwischen bestehen auch erhebliche Zweifel, ob die Datenbasis, auf der die Entscheidung der EU-Kommission beruht, tragfähig ist (siehe Artikel in der Zeitschrift Photon).

Letztendlich leiden unter der kurzsichtigen Handlungsweise der Kommission nicht nur die Solarteure. Auch die Weinbauern in Frankreich sind massiv betroffen, da die chinesische Regierung jetzt umgekehrt Strafzölle auf Wein erheben will. Deutsche Luxusautos sind dafür ebenfalls schon im Gespräch. In Anbetracht der weltweiten Handelsbeziehungen ist es generell fraglich, wie weit Protektionismus durch Zollschranken einzelne Branchen tatsächlich schützen kann.

Schutzzölle als Schritt zur Rettung der europäischen Solarindustrie kommen um Jahre zu spät, da der Preisdruck 90 Prozent der Unternehmen der Modulfertigung schon zur Aufgabe gezwungen hat. Auch in anderen Bereichen der Solarindustrie, z.B. bei der Produktion von Wechselrichtern, ist der technische und wirtschaftliche Vorsprung auf China und Taiwan schon lange dahin.

Hätte man früher moderater und berechenbarer die Vergütungen, und damit die Rahmenbedingungen für die Käufer dieser Produkte, geregelt, dazu einzelne Bestandteile beim Import höher mit Zoll belastet, wäre der deutschen Solarindustrie eine echte Chance gegeben worden. Die aktuelle operative Hektik mit all ihren Widersprüchen sorgt am Ende nicht für mehr europäische Module, sondern nur für mehr Unverständnis und Verunsicherung, auch bei europäischen Unternehmen, die in ganz anderen Branchen Handel mit China betreiben.

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