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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Erstmals 31,5 Gigawatt aus Sonne und Wind

06.05.2011

Erstmals 31,5 Gigawatt aus Sonne und Wind

Sonne und Wind ergänzen sich: Im Sommer gibt es mehr Sonne, im Winter mehr Wind

Mittags wird am meisten Strom gebraucht - deshalb ist es sehr erfreulich, dass es immer mehr Solaranlagen gibt

Die Bürger treiben die Energiewende voran

Die Energiewende ist nicht nur ökologisch ...

... sondern auch ökonomisch sinnvoll

Photovoltaik und Windkraft haben zusammen erstmals mehr als 30.000 Megawatt (MW) Strom in Deutschland produziert.

Am 14. September 2012 speisten zwischen 13 und 14 Uhr Photovoltaik- und Windanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 31.500 MW Strom in das bundesdeutsche Stromnetz ein, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) mit. Die bisherige Bestmarke vom 09.06.2012 (ca. 29.750 MW) wurde um 1.750 MW übertroffen.

Nach den Daten der Leipziger Strombörse erreichte der Anteil von Sonne und Wind in der Spitze einen Beitrag von 45 Prozent an der gesamten Kraftwerksleistung (rd. 69.400 MW zwischen 13 und 14 Uhr). Der Bedarf konventioneller Kraftwerke (Atom-, Kohle-, Gaskraftwerke) wurde dabei auf Nachtniveau (rd. 40.000 MW) reduziert.

Die Windenergie steuerte eine Leistung von etwa 15.400 MW bei, die Sonne sogar 16.100 MW. Zwar haben sowohl die Windkraftanlagen als auch die Photovoltaik für sich betrachtet schon mit einer höheren Leistung Strom produziert (Windenergie: rd. 24.000 MW am 03.01.2012; Solarenergie: rd. 22.150 MW am 25.05.2012), aber im Zusammenspiel der beiden wurden 30.000 MW zuvor noch nicht erreicht.

Die Mittagszeit ist die Zeit der höchsten Stromnachfrage. Ohne die erneuerbaren Energien müssten bis zum Mittag Kohle- oder Gaskraftwerke zugeschaltet werden. Inzwischen kann die zu Mittag benötigte zusätzliche Kraftwerksleistung zum großen Teil mit Hilfe von Photovoltaik und Windanlagen abgedeckt werden.

Das Interesse der Bürger an PV-Anlagen ist nach wie vor hoch. Bisher wurden in diesem Jahr (bis August) schon PV-Anlagen mit einer Spitzenleistung von rund 5 Gigawatt gebaut. Damit hat die Photovoltaik, was die Spitzenleistung angeht, die Führung im deutschen Kraftwerkspark übernommen. Rund 30 GWp (Spitzenleistung Gigawatt peak) leisten die deutschen PV-Anlagen, dahinter die Windkraft mit 29 GWp, Steinkohle mit 21 GWp, Erdgas 20 GWp, Braunkohle 17 GWp und Atomkraft 12 GWp.

Im ersten Halbjahr 2012 haben die Solarmodule Deutschlands schon 5,3% der gesamten Stromerzeugung bereitgestellt. Laut Statistischem Bundesamt wurde von Januar bis Ende Mai ein Strom-Exportüberschuss von 8,5 Terawattstunden (TWh) produziert. Es ist also keineswegs so, dass die Energiewende uns abhängig von Atomstrom aus dem Ausland macht, im Gegenteil: Wir exportieren unseren immer sauberer werdenden Strom kräftig an unsere europäischen Nachbarn.

Weitere Daten zur Entwicklung der Energiewende in Deutschland können Sie den nachfolgenden Grafiken der Agentur für Erneuerbare Energien entnehmen. Zum Vergrößern klicken Sie auf eine Grafik.

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