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Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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16.11.2015

Erneuerbare übernehmen die Energieversorgung

Die Energiewende wird gelingen, weil Bürger und lokale Politiker sich engagieren. Rund ein Drittel des Stroms kommt schon von den Erneuerbaren.

1993 schien die Welt der großen Stromkonzerne noch heil. In bundesweit geschalteten Zeitungsanzeigen verkündeten sie: „Regenerative Energien wie Sonne, Wasser und Wind können auch langfristig nicht mehr als vier Prozent unseres Strombedarfs decken.“

2015 sieht es anders aus (Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)):

  • Erneuerbaren Energien werden einen Anteil von rund 33 Prozent an der Bruttostromerzeugung erreichen, im Vorjahr waren es noch rund 27 Prozent.
  • Photovoltaik, Windkraft und die anderen Erneuerbaren könnten demnach in diesem Jahr rund 193 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren.
  • Größter Zuwachs: Windkraft und Photovoltaik. Bis Ende Oktober haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen 35 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom produziert.
  • Windkraftanlagen erzeugten in den ersten zehn Monaten insgesamt 63 Milliarden Kilowattstunden Strom.

Der Anteil von Solarstrom am deutschen Energiemix steigt weiter, 2014 produzierten Photovoltaik-Anlagen bereits 5,8 Prozent unseres Stroms. 2013 waren es noch 4,9 Prozent gewesen. Eine Studie der Denkfabrik Agora Energiewende, die sich mit den politischen, wirtschaftlichen und technischen Fragen der Energiewende beschäftigt, wagt nun eine Prognose, wie viel Sonnenstrom in Zukunft produziert werden könnten.

Demnach könnte der Ausbau der Solarleistung in Deutschland bis zum Jahr 2033 auf 150 bis 200 Gigawatt steigen. Derzeit haben wir rund 40 Gigawatt. Gleichzeitig müsse auch die Speicherkapazität beispielsweise in Großbatterien, aber auch in privaten Akkus ausgeweitet werden, schreiben die Studienautoren.

Netzausbau nicht mehr erforderlich

Einige Netzausbauprojekte des Bundesbedarfsplans 2013 seien dann nicht mehr erforderlich, heißt es in der Studie. Denn ein Großteil des Stroms werde dann verbrauchernah produziert und gespeichert.

Darauf setzt auch der Verein mit seinen Bürgersonnenkraftwerken – verbrauchernah produzieren und direkt verbrauchen. Gerade in Franken, einer Region, die direkt vom Stromtrassenausbau betroffen wäre, setzen die Kommunen und ihre Bürger auf dezentrale Photovoltaik.

Sonnenstrom vom Dach eines öffentlichen oder gewerblichen Objekts direkt im Gebäude verbrauchen: Dieses Konzept findet dort enormen Zuspruch. In den letzten Monaten wurde ein Dutzend neuer Bürgersonnenkraftwerke in dieser Region errichtet oder ist noch im Bau.

Lokale Entscheidungsträger haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen weiterhin Gebäude für solche Bürgerenergieprojekte zur Verfügung stellen. Der Verein wird den Markt für Speichersysteme weiterhin genau beobachten. Sobald sie zur Marktreife gekommen sind, werden sie in Kombination mit Sonnenkraftwerken einen weiteren Beitrag zur Versorgungssicherheit ohne neue Stromtrassen liefern.

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