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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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13.02.2015

Ohne Erneuerbare wäre Strom teurer

Tagsüber, wenn viel Strom gebraucht wird, senkt der günstige Sonnenstrom den Preis

Die EEG-Umlage müsste eigentlich viel niedriger sein, das Umlagekonto ist mit 3,5 Milliarden Euro im Plus

Die Erneuerbaren vermeiden hohe Folgekosten für Umwelt- und Klimaschäden

Wir müssen weg vom Kohlestrom, er ist schädlich und teuer (© Fotolia)

Studie zeigt, dass die Energiewende kein Preistreiber ist – ganz im Gegenteil.

Eine Studie der Universität Erlangen-Nürnberg kommt zu dem Ergebnis, dass Privatverbraucher ohne die Energiewende heute das Gleiche für Strom bezahlen müssten, für die Wirtschaft wäre Strom deutlich teurer.

Die Kilowattstunde (kWh) Strom kostet heute etwa doppelt so viel wie vor 20 Jahren und rund die Hälfte mehr als noch vor zehn Jahren. Ohne die Förderung der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren wären private Haushalte zwar nicht mit der EEG-Umlage belastet, müssten dafür aber wegen des sonst höheren Marktpreises für Strom aus konventionellen Energien tiefer in die Tasche greifen, sagt Prof. Dr. Jürgen Karl vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik.

Dank Photovoltaik und Windenergie war der an der Leipziger Strombörse ermittelte Preis 2013 mit 3,78 Cent pro kWh deutlich niedriger als noch im Jahr 2011. Ohne den Öko-Strom hätte der Preis bereits 2011 bei 8,39 Cent pro kWh, 2013 sogar bei 9,07 Cent gelegen, so Karl.

Bei fossilen Kraftwerken gab es seit der Jahrtausendwende außerdem einen erheblichen Investitionsstau. Ohne den raschen Ausbau der Erneuerbaren hätte dies zu einer preistreibenden Versorgungslücke geführt. Eine stabile Stromversorgung wäre ohne Wind- und Sonnenstrom nicht gewährleistet gewesen.

Von der seit Jahren sinkenden Preistendenz an der Strombörse profitieren allerdings ausschließlich Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit sind. Diese Unternehmen müssten ohne Energiewende heute mehr als das Doppelte für die Kilowattstunde Strom bezahlen – was die deutsche Industrie schwer belasten würde.

Die Einsparung wegen der niedrigen Börsenstrompreise beziffert Karl allein für 2013 auf 31,6 Milliarden Euro. Abzüglich der Kosten für die EEG-Umlage von 20,4 Milliarden Euro bleibt eine Ersparnis von 11,2 Milliarden Euro.

Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier:
http://www.evt.cbi.uni-erlangen.de/files/aktuelles/Pressemitteilung_Strompreise.pdf

Was nicht in die Studie eingeht sind die Milliardensummen, die die Erneuerbaren durch die Vermeidung von Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschäden sowie die Verringerung von Brennstoffkosten einsparen. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat errechnet, dass die Kilowattstunde Strom 11 Cent (!) mehr kosten würde, wenn die wahren Kosten von konventionellem Strom mit der Stromrechnung bezahlt werden müssten. Doch versteckt werden diese Kosten in Ihrem Steuerbescheid.

Nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch sind die Erneuerbaren die Zukunft. Wir brauchen mehr sauberen und günstigen Öko-Strom, so schnell wie möglich. Die Energiewende aus vermeintlichen Kostengründen bremsen zu wollen, ist der offensichtlich völlig falsche Weg.

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