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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vinzenz 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind dachseitig fertiggestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Bundesanstalt für Geowissenschaften unter Korruptionsverdacht

15.09.2016

Energiewirtschaft finanziert CO2-Studien des Bundes

Stets gefördert und subventioniert: Der Tageabbau von Braunkohle

Jürgen Döschner (2.v.r.) erhielt 2014 zusammen mit dem Verein (hier: Christian Quast, 2.v.l.) und anderen den Deutschen Solarpreis von EuroSolar

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover (c) Gerd Fahrenhorst CC BY-SA 3.0

Ein Gebäude des Erkundungsbergwerks am Salzstock Gorleben-Rambow

Laut Recherchen des WDR erhielt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe über Jahre hinweg bis zu 2,1 Millionen Euro von großen Energiekonzernen. Zweck: Die Finanzierung von Studien, die den Einfluss von Kohlendioxid auf das Klima herunterspielen.

Unter der Federführung von Jürgen Döschner (WDR), der 2014 zusammen mit der Sonneninitiative den Solarpreis gewonnen hat, wurde aufgedeckt, dass mit den Mitteln, die vornehmlich von Total, Shell, EnBW, Vattefall RWE und E.ON stammten, insgesamt 16 Studien massiv unterstützt wurden. Die Hälfte dieser Studien beschäftigte sich direkt mit den Auswirkungen von CO2 auf den Klimawandel.1

Es wundert nicht, dass Studienergebnisse der Anstalt dementsprechend ausfallen. So hat uns der geologische Dienst auch schon vor Jahren versichert, dass das Atommüll-Endlager in Gorleben absolut sicher sei.

Man sollte meinen, dass dies eine Art „Ausrutscher“ ist, allerdings sind von der Industrie finanzierte Studien bei der Bundesanstalt fast schon Tradition. Ein im Jahr 1982 von der Rohstoff-, Energie- und Chemie-Industrie gegründete Fonds, förderte über Jahre hinweg „verdiente“ Mitarbeiter der Bundesanstalt und wandelte sich letzten Endes im Jahr 1987 in die Hans-Joachim-Martini-Stiftung, die bis heute aus dem Verborgenen massiven Einfluss auf die eigentlich zur Neutralität verpflichtete Bundesanstalt nimmt. 2

So zahlte [beispielsweise] die (…) Stiftung 1995 insgesamt 50.000 D-Mark für eine umstrittene Studie, die belegen sollte, dass CO2 nicht die Hauptursache für den drohenden Klimawandel ist.“3

Man kann also zusammenfassend sagen, dass diese Bundesanstalt deren „(...) Beratung (...) insbesondere der langfristigen Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung des Industriestandortes Deutschland sowie der Geosicherheit und dem nachhaltigen Georessourcenmanagement“ 4 dient, alles andere als neutral ist und weitestgehend wirtschaftlich gesteuert wird.

Die aktuellen politischen Entwicklungen mit den massiven Änderungen des EEG und den daher folgenden negativen Auswirkungen auf die Energiewende, können dementsprechend niemanden mehr wirklich verwundern. Es bleibt zu hoffen, dass die Aufdeckung dieses Skandals die politische Debatte neu entfacht und eine Kehrtwende hin zu den erneuerbaren Energien vollzogen wird.

Weiterführende Links:

Tagesschau vom 09.09.16, 12 Uhr Ausgabe

Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 29.06.2016

 


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