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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Energiewende – Sie haben die Wahl 2013

Es gibt immer mehr Sonnenfreunde in Deutschland

(© Fotolia) In Sonne und Wind, die tragenden Säulen der Energiewende, ...

... investieren vor allem private Bürger

Auch im Norden gibt es immer mehr Solaranlagen

(© Fotolia) Die Vermeidung von gesundheits- und klimaschädlichen Abgasen ...

... geht nur mit einer konsequenten Energiewende

Die Energiewende wird von Berlin nicht richtig gestaltet: so sieht das nach einer neuen Studie die Mehrheit der deutschen Bürger.

Die Bürger in Deutschland stehen hinter der Energiewende: 82 Prozent befürworten den Ausstieg aus der Atomenergie und einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Das zeigt eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) durchgeführt hat.

Doch die Art und Weise der Umsetzung der Energiewende stößt auf Kritik: Die Zahl der Kritiker (48 Prozent) übertrifft die der Unterstützer (40 Prozent). Besonders kritisch sehen die Verbraucher, dass bestimmte Unternehmen von den Kosten der Energiewende befreit werden, indem sie nicht oder nur teilweise die EEG-Umlage und Netzentgelte zahlen müssen. 62 Prozent lehnen diese Ausnahmeregelung für stromintensive Industriebetriebe ab.

Auch der vzbv fordert eine gerechte Verteilung der Stromkosten. Holger Krawinkel, Bereichsleiter Verbraucherpolitik beim vzbv: „Die Ausnahme muss eine Ausnahme bleiben. Nur Unternehmen, die tatsächlich im internationalen Wettbewerb stehen, sollten von Vergünstigungen profitieren.“

Doch tatsächlich hat Berlin in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass immer mehr Unternehmen von der Kostenbefreiung profitieren konnten. Und zwar auch Betriebe, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen, wie Straßenbahnbetriebe, Golfplatzbetreiber und Hähnchenmästereien.

Dadurch wird der Strompreis für normale Verbraucher und kleinere Betriebe immer weiter in die Höhe getrieben. Das Ziel: Die Förderung erneuerbarer Energien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll madig gemacht werden. Nach übereinstimmenden Meldungen verschiedener Medien hat sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) inzwischen klar dazu geäußert und erklärt, die Preise seien das beste Druckmittel, diese Förderung loszuwerden.

Auch sein Parteifreund Rainer Brüderle, Spitzenkandidat der FDP bei der Bundestagswahl, fordert, die Förderung von Wind- und Solaranlagen auszusetzen. Ein „Neustart“ in der Energiewende sei nötig, um aus der „Kostenfalle“ zu kommen. Klingt, als wolle man die bei einzelnen großen Konzernen unbeliebte Energiewende auch beim Wähler in Verruf bringen.

Die in der repräsentativen forsa-Studie befragten Bürger haben recht: Man muss leider der Berliner Koalition für die Umsetzung der Energiewende ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Ihre Maßnahmen zielen eher darauf ab, das Tempo aus der Energiewende herauszunehmen und der alten Energiewirtschaft ihren Bestand zu sichern.

Bei der Entscheidung zur Rettung des Emissionshandels im EU-Parlament fehlte jede Unterstützung der einstigen „Klimakanzlerin“. Als ein Kompromiss bereits ausgearbeitet war, hat Angela Merkel in letzter Minute interveniert und eine Regelung gestoppt. Und während die Bundesregierung auf europäischer Ebene den Klimaschutz ausbremst, wirbt sie im Inland für neue Kohlekraftwerke.

Der nur schleppend vorangebrachte Netzausbau soll nicht nur überschüssigen Windstrom aus dem Norden in den Süden transportieren, sondern auch den Export von Braunkohlestrom nach Frankreich und Polen absichern. So können die großen Stromkonzerne trotz Atomausstieg weiterhin satte Gewinne einfahren – zu Lasten des Klimas.

Doch die dezentrale Energiewende hat sehr viele Akteure und einen starken Mitmachcharakter: es gibt bereits 1,3 Millionen Photovoltaikanlagen, 23.000 Windkraftanlagen, mehr als 7200 Biogasanlagen, über 650 Energiegenossenschaften und viele Menschen, die beruflich mit  erneuerbaren Energien verknüpft sind, ob direkt oder indirekt. Der Wunsch nach einer dezentralen Energiewende lässt sich nicht aufhalten.

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Welche Positionen die Parteien bei der Energiewende und anderen Umweltthemen einnehmen, hat Greenpeace nachgefragt (>>Wahlkompass)

Unter folgendem Link können Sie erfahren, wie Ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl zu drei zentralen Punkten der Energiewende stehen:
https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen/kandidatencheck-erneuerbare-energien/

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