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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Emittiert die Produktion von „Solarzellen“ Treibhausgas?

Bilder von kristallinen Solarmodulen zu diesem Thema führen zur Verunsicherung, denn diese Module sind überhaupt nicht betroffen

In den letzten Wochen gingen Schlagzeilen durch deutsche Zeitungen: „Gefährliches Treibhausgas NF3 breitet sich rasant aus“ (Fokus) oder „Gefährlicher Abfall der Sonnenfänger“ (TAZ). Was ist dran?

Ja, es stimmt: Bei der Produktion mancher Photovoltaikmodule wird das extrem klimawirksame Gas NF3, Stickstofftrifluorid, eingesetzt. NF3 ist über 17.000 mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Dieses Gas wird zur Reinigung von Aufdampferanlagen bei der Produktion von Flachbildschirmen und Dünnschichtsolarzellen eingesetzt und ersetzte zu Beginn der 1990er Jahre die Ozon-zerstörenden FCKWs.

Das Gas wird aber nicht bei der Produktion von kristallinen Zellen, die in Deutschland inzwischen fast nur noch eingesetzt werden, benötigt. Auch der Verein setzt seit Jahren ausschließlich auf kristalline Module.

Und es gibt Alternativen zur Reinigung von Anlagen zur Herstellung von Dünnschichtphotovoltaik und Displays, z.B. Fluorgas (s. Link zur Fa. Linde unten). Auch Anlagen, die gar nicht oder anders gereinigt werden, sind schon im Einsatz.

Trotzdem ist die Aufnahme von NF3 in das verlängerte Kyoto-Protokoll zu begrüßen. Jetzt müsse der Ausstoß erfasst und gemeldet werden, erläuterte der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, der Deutschen Presse-Agentur.

Übrigens: Flasbarth kommt Ende Januar 2013 nach Marburg zum Neujahrsempfang des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der sich auf Anregung des Vereins als einer der ersten Landkreise die regionale Energiewende auf die Fahnen geschrieben hatte. Flasbarths Thema: „Die Rolle der Regionen bei der Energiewende“. In Hessen waren Bürgersonnenkraftwerke oft die ersten Projekte zur Energiewende in einer Region.


Links:
Die Presseartikel zu Jahresbeginn waren missverständlich, besonders wegen der Bilder von kristallinen Solarzellen, die nicht betroffen sind. Hier ein paar Beispiele:

Schon vor Jahren hat der Solarenergie Förderverein Alternativen aufgezeigt. Artikel vom 10.12.2008: http://www.sfv.de/artikel/2008/nf3_-_das_vergessene_treibhausgas.htm

Die Firma Linde, Spezialist für technische Gase, hat schon lange Alternativen entwickelt: http://finanzberichte.linde.com/2011/gb/lindeannual/erneuerbareenergienaufdemvormarsch/umweltneutralegasefuerdieproduktionvonsolarmodulen.html

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