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Umbau der PV-Anlagen auf der Jahrtausendhalle in Schmitten-Oberreifenberg 

Bereits im letzten Jahr hat die Eigentümergemeinschaft des Bürgersonnenkraftwerks den Umbau beschlossen. Nun soll am 01. Februar 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Umbau auf der Kopernikusschule in Freigericht 

Auch in Freigericht wurde nach Zustimmung der Teilnehmer mit dem Umbau der Anlage auf der Kopernikusschule begonnen.

Bau auf der Adolf-Reichwein-Schule Marburg  

Die Dachsanierungsarbeiten auf der Adolf-Reichwein-Schule sind leider noch nicht abgeschlossen. Deshalb können die Solateure noch nicht mit der Montage der neuen Photovoltaikanlage beginnen

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

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Verein rüstet Sonnenkraftwerke nach

06.05.2011

Einspeisemanagement für große Anlagen ab 1. Juli

Solarspezialist Thomas Koch beim Konfigurieren eines Datenloggers, der dann vor Ort mit Rundsteuerempfänger und Wechselrichtern verbunden wird. Übrigens: Es handelt sich um dieselben Datenlogger, die auch für die Überwachung der Anlage im Internet eingesetzt werden.

Koch kümmert sich auch um die Nachrüstung der Wechselrichter ...

... überprüft deren Funktion ...

... und kooperiert mit den Elektrikern vor Ort

Für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 100 Kilowatt peak (kWp) ist ab dem 1.7.2012 die Teilnahme am Lastmanagement vorgeschrieben. Die Nachrüstung der betroffenen Sonnenkraftwerke des Vereins läuft auf Hochtouren.

Schon im „alten“ Erneuerbare Energien Gesetz, das ab 1. Januar 2012 galt (EEG 2012), war erstmals eine Verpflichtung aufgenommen worden, Anlagen bestimmter Größenordnungen mit Techniken für eine Fernabschaltung durch den Energieversorger auszurüsten. Diese sogenannte „Teilnahme am Lastmanagement“ gilt für Anlagen ab 100 kWp schon ab dem 1. Juli 2012.

Zweck der Regelung ist es, einen Netzkollaps wegen zu vielem Sonnenstrom zu verhindern. Die Gefahr ist für die nächsten Jahre nicht ganz von der Hand zu weisen. Wenn ein sonniger Tag im Hochsommer auf einen Ferien- oder Feiertag trifft, an dem wenig Strom gebraucht wird, könnte es passieren, dass alle PV-Anlagen in Deutschland mehr Strom produzieren, als überhaupt gebraucht wird (!).

Dann kann der Energieversorger (EVU) über ein Funksignal, das vor Ort von einem Rundsteuerempfänger empfangen und an den Datenlogger weitergeleitet wird, direkt die Wechselrichter drosseln. Falls dieses vorkommen sollte, ist das EVU zum Schadenersatz verpflichtet, d.h., es muss den nicht erzeugten Strom vergüten.

Selbstverständlich hat der Verein alle neueren Anlagen, die am Einspeisemanagement teilnehmen müssen, bereits entsprechend ausgestattet. Die betroffenen älteren Bestandsanlagen werden gerade vom Solartechniker Thomas Koch zusammen mit den Elektrikern vor Ort umgerüstet.

In der Regel müssen dazu die Datenlogger ausgetauscht bzw. umprogrammiert werden und dann mit dem Rundsteuerempfänger des EVU verbunden werden. Leider sind die Vorschriften im Gesetz dazu sehr schwammig, sodass jedes EVU dazu seine eigenen Vorstellungen und Vorschriften hat.

Der Aufwand, der getrieben werden muss, ist extrem unterschiedlich. Von einem einfachen Software-Update und vier Kabeln bis hin zu komplexen Steuergeräten im Wert von einigen tausend Euro ist alles möglich.

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