Was kostet Solarstrom?
Die Diskussion um die Solarförderung reißt nicht ab. Kritiker erneuerbarer Energien und der Photovoltaik führen an, dass die Photovoltaik ein Kostentreiber sei. Stimmt das?
Deutscher Sonnenstrom - eine Erfolgsgeschichte
Die aktuelle Diskussion auf politischer Ebene über die Zukunft der Photovoltaik in Deutschland ist kurios. Umweltpolitiker wollen das erfolgreich Erreichte weiter ausbauen, manche Wirtschaftspolitiker dagegen wollen das Rad zurückdrehen und den Ausbau „deckeln“.
Dreieich bekommt den Vergütungssatz von 2011
Dreieich. Bei Hessens größtem Solarkraftwerk ist der Vergütungssatz für Sonnenstrom aus dem letzten Jahr gesichert. Interessierte Bürger können noch mitmachen.
Neue PV-Einspeisevergütung ab Januar 2012
Berlin. Seit 1. Januar 2012 gilt das überarbeitete EEG 2012. Hier finden Sie die für das 1. Halbjahr 2012 gültigen Vergütungssätze.
„Wettrennen“ zum Jahresende gewonnen
Alle sechs Solarbaustellen des Vereins sind pünktlich vor Jahresende soweit fertig geworden, dass die Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlagen besteht.
| ||
|
Ein Modul entsteht – Besuch im Solarvalley
Im Rahmen der RegioSolar-Konferenz im November 2009 besuchten Vertreter des Vereins verschiedene Hersteller von PV-Technik in Erfurt, um die Entstehung der Solarmodule einmal live zu erleben.
Thüringens Landeshauptstadt Erfurt liegt im sogenannten „Solarvalley“, einer Region, in der besonders hochwertige Komponenten der Photovoltaik-Technik hergestellt werden – Made in Germany. Die Vereinsgesandten besuchten die Produktionsstätten dreier Hersteller unterschiedlicher Komponenten der PV-Technik (PV-Crystalox, Bosch Solar und asola), allesamt hochqualitative Komponenten, die auch vom Verein in den Bürgersonnenkraftwerken eingesetzt werden. Beste deutsche Technik, die auf der ganzen Welt begehrt ist.
Grundlage fast aller Solarzellen ist das Silizium, das aus Quarzsand gewonnen wird und eines der häufigsten Elemente der Erde ist – unerschöpflich wie die Sonne. Das hoch gereinigte Silizium wird erhitzt und danach so langsam abgekühlt, dass ein polykristalliner Siliziumblock entsteht. Dieser Block wird an den Rändern in Form geschnitten und dann durch hauchdünne Sägedrähte in Scheiben gesägt, die nur noch den Bruchteil eines Millimeters „dick“ sind. Bei PV-Crystalox konnten die Besucher diesen Prozess beobachten, an dessen Ende sogenannte Wafer stehen.
Die Vorder- und Rückseiten dieser Wafer werden mit unterschiedlichen Fremdatomen (z.B. Bor und Phosphor) bedampft, so dass an den Oberflächen Plus- und Minuspole entstehen – wie bei einer Batterie. Diese dünnen Scheiben können jetzt aus einfallendem Licht Strom produzieren. Doch damit der auch fließen kann, werden dünne Leiterbahnen auf die Scheiben gebracht. So entstehen von Bosch Solar rund siebzig Megawatt Solarzellen im Jahr. Ein Prozess unter Reinraumbedingungen, in denen Mitarbeiter mit weißen Kittel statt im Blaumann unterwegs sind.
Mehrere dieser Zellen werden dann beim Modulhersteller asola elektrisch miteinander verbunden. Anschließen werden sie mit speziellen Folien laminiert und erhalten eine Glasabdeckung. Jetzt sind sie gegen Wind und Wetter geschützt. Zuletzt kommen sie in einen soliden Rahmen. Das Modul ist jetzt fertig und kann auf einem Dach für dreißig bis vierzig Jahre Sonnenstrom ernten – zum Beispiel bei einem Bürgersonnenkraftwerk des Vereins, denn die hochwertigen Module von asola sind auch dort schon eingesetzt worden.






























