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Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

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Ein Modul entsteht – Besuch im Solarvalley

Vor dem Werk von PV-Crystalox

Volker Klös zeigt einen polykristallinen Wafer

Blick in die Modulfertigung bei asola

Qualitätsmodule werden von den „besten Modulbauern“ hergestellt

Im Rahmen der RegioSolar-Konferenz im November 2009 besuchten Vertreter des Vereins verschiedene Hersteller von PV-Technik in Erfurt, um die Entstehung der Solarmodule einmal live zu erleben.

Thüringens Landeshauptstadt Erfurt liegt im sogenannten „Solarvalley“, einer Region, in der besonders hochwertige Komponenten der Photovoltaik-Technik hergestellt werden – Made in Germany. Die Vereinsgesandten besuchten die Produktionsstätten dreier Hersteller unterschiedlicher Komponenten der PV-Technik (PV-Crystalox, Bosch Solar und asola), allesamt hochqualitative Komponenten, die auch vom Verein in den Bürgersonnenkraftwerken eingesetzt werden. Beste deutsche Technik, die auf der ganzen Welt begehrt ist.

Grundlage fast aller Solarzellen ist das Silizium, das aus Quarzsand gewonnen wird und eines der häufigsten Elemente der Erde ist – unerschöpflich wie die Sonne. Das hoch gereinigte Silizium wird erhitzt und danach so langsam abgekühlt, dass ein polykristalliner Siliziumblock entsteht. Dieser Block wird an den Rändern in Form geschnitten und dann durch hauchdünne Sägedrähte in Scheiben gesägt, die nur noch den Bruchteil eines Millimeters „dick“ sind. Bei PV-Crystalox konnten die Besucher diesen Prozess beobachten, an dessen Ende sogenannte Wafer stehen.

Die Vorder- und Rückseiten dieser Wafer werden mit unterschiedlichen Fremdatomen (z.B. Bor und Phosphor) bedampft, so dass an den Oberflächen Plus- und Minuspole entstehen – wie bei einer Batterie. Diese dünnen Scheiben können jetzt aus einfallendem Licht Strom produzieren. Doch damit der auch fließen kann, werden dünne Leiterbahnen auf die Scheiben gebracht. So entstehen von Bosch Solar rund siebzig Megawatt Solarzellen im Jahr. Ein Prozess unter Reinraumbedingungen, in denen Mitarbeiter mit weißen Kittel statt im Blaumann unterwegs sind.

Mehrere dieser Zellen werden dann beim Modulhersteller asola elektrisch miteinander verbunden. Anschließen werden sie mit speziellen Folien laminiert und erhalten eine Glasabdeckung. Jetzt sind sie gegen Wind und Wetter geschützt. Zuletzt kommen sie in einen soliden Rahmen. Das Modul ist jetzt fertig und kann auf einem Dach für dreißig bis vierzig Jahre Sonnenstrom ernten – zum Beispiel bei einem Bürgersonnenkraftwerk des Vereins, denn die hochwertigen Module von asola sind auch dort schon eingesetzt worden.

Mehr Bilder von der PV-Produktion (Klick auf ein Bild zum Starten der Diashow)

Hochreines elementares Silizium

Silizium in Säulenform, ein sogenannter Ingot

Polykristalline Ingots entstehen durch Zersägen eines ca. 250 kg schweren Blocks

Monokristalliner Ingot

Durch das Sägen in hauchdünne Scheiben – wie bei einem Eierschneider – entstehen die Wafer bei PV-Crystalox

Polykristalline Zelle (ohne Antireflexionsschicht)

Auf der Zelle sind bereits die Kontakte (Busbars) aufgebracht

Fertige polykristalline Zellen werden von Bosch Solar hergestellt

Monokristalline Zelle

Fertigungsgebäude von asola in Erfurt

Marc-Johann Bollig, Vertriebsleiter von asola, führte durch die Produktion

Mit der Glaswäsche beginnt die Produktion der Module

In der Konstruktion der Aluminium-Profile liegt die Kunst, stabile Module zu bauen

Automatische Eingangskontrolle der Zellen

Das Herzstück der Modulproduktion, der Stringer

Der Stringer verlötet Zellen zu Strängen, jeweils sechs für ein Modul

Der Laminator verbindet Glas, Zellen und Rückseitenfolie mit Hitze und Vakuum zu einer untrennbaren, beständigen Einheit

Roboter übernehmen die Endkontrolle

Die fertigen Module werden auf Paletten gesetzt

Sind das die Module für das nächste Bürgersonnenkraftwerk?

Qualität „Made in Germany“ spielt eine große Rolle, wenn die Anlage wirklich 40 Jahre lang Sonnenstrom ernten soll

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