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Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Bau auf dem Niederwälder Kindergarten Bärenhöhle 

Kirchhain-Niederwald. Unter den staunenden Augen der Kindergartenkinder wurden alle Module sicher auf dem Dach verschraubt. Ebenso wie auf dem Dorfgemeinschaftshaus wird in den nächsten Tagen mit den Elektroarbeiten im Haus begonnen.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

Bau auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Kleinseelheim (Kopie 1) 

Kirchhain-Kleinseelheim. Die Bauarbeiten auf dem Kleinseelheimer Dorfgemeinschaftshaus haben diese Woche begonnen. In den letzten Tagen konnte die Unterkonstruktion für die Solarmodule bereits fertig montiert werden.

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15.10.2013

EEG-Umlage steigt auf 6,24 Cent

Paradox: Der Strompreis steigt, ...

... obwohl die Erneuerbaren immer mehr billigen Strom liefern

Wie die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber am 15. Oktober mitteilten, steigt die Ökostrom-Umlage 2014 um knapp einen Cent.

6,24 Cent pro Kilowattstunde müssen Stromverbraucher im nächsten Jahr für die EEG-Umlage zahlen. Dies trifft hauptsächlich private Verbraucher und Kleinbetriebe, denn viele große Stromverbraucher sind von der Zahlung der Umlage befreit. Laut IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien) hat sich für das Jahr 2013 die Anzahl an Betriebsstätten, die von der Zahlung der Umlage weitgehend befreit wurden, von 979 auf 2.245 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2011 belief sich die Zahl der privilegierten Großabnehmer nur auf 603.

Die erneuerbaren Energien tragen erheblich dazu bei, dass der Strompreis an der Börse sinkt, da Wind- und Solarenergie ohne Brennstoffkosten auskommen und teure fossile Kraftwerke vom Markt drängen. Nutznießer dieses Effektes sind Großabnehmer, die sich direkt an der Strombörse eindecken. Private Verbraucher sowie kleine Unternehmen profitieren nicht von dieser Preisentwicklung, im Gegenteil: Sie müssen sinkende Börsenpreise über eine steigende EEG-Umlage kompensieren.

Die EEG-Umlage ist also keineswegs das „Preisschild“ für den Ausbau der Erneuerbaren. Der Berechnungsmechanismus für die EEG-Umlage sollte grundlegend reformiert werden. Die Preissenkungen, die die Erneuerbaren an der Börse bewirken, müssen auch zu sinkenden Kosten bei den Verbrauchern führen, anstatt deren Stromrechnung zu erhöhen.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat es ausgerechnet: Die Befreiung der Großverbraucher von der Zahlung der Umlage macht den Strom 2014 für die normalen Verbraucher um 1,26 Cent/kWh teurer, das sind 0,34 Cent/kWh mehr als in diesem Jahr. Der paradoxe Berechnungsmechanismus für die EEG-Umlage schlägt im kommenden Jahr mit 1,47 Cent/kWh zu Buche, ein Anstieg von 0,37 Cent/kWh gegenüber 2013. Die reinen Finanzierungskosten für Ökostrom-Anlagen machen an der EEG-Umlage 2014 nur 2,54 Cent/kWh aus.

Als stromverbrauchender Bürger dieses Landes kann man sich nur wünschen, dass von politischer Seite endlich ernsthaft, konstruktiv und fair an der Lösung der Strompreisfrage und der Energiewende gearbeitet wird. Ein „Weiter so“ kann es hier nicht geben.

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