Schnellkontakt

  Ich möchte Teilnehmer werden beim:
 
 Frau      Herr
Nachname *
Telefon
E-Mail *

  Weitere Kontaktmöglichkeiten:

   

 

Bau auf der Seniorenwohnanlage II und der Kita St.Vincent 

Großkrotzenburg. Die Bürgersonnenkraftwerke auf der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte sind Dachseitig fertig gestellt. Auch mit den Elektroarbeiten in den Gebäuden wurde schon begonnen.

Bau auf der Unimoghalle und der Salzlagerhalle des Bauhofs Kirchhain 

Kirchhain. Der Bau auf der Unimoghalle des Bauhofs hat diese Woche begonnen. Das Gebäude ist bereits komplett eingerüstet und die Montage der Unterkonstruktion hat begonnen.

Bau auf dem Emsdorfer Dorfgemeinschaftshaus 

Kirchhain-Emsdorf. Auch der Ortsteil Emsdorf bekommt ein Bürgersonnenkraftwerk. Mit dem Bau wurde vor kurzem begonnen.

Bau auf der Markthalle Kirchhain 

Kirchhain. Nachdem in den Ortsteilen Kleinseelheim, Niederwald, Schönbach, Emsdorf und Anzefahr bereits Bürgersonnenkraftwerke entstanden sind, geht es jetzt auch direkt in der Kernstadt Kirchhains los.

Neues vom Solarbau im Frankfurter Westend 

In Frankfurt-Unterlindau entstehen mehrere Bürgersonnenkraftwerke auf Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte der Anlage war vor Weihnachten montiert.

Bau auf der Feuerwehr in Anzefahr  

Kirchhain-Anzefahr, Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Dach der Feuerwehr wird zukünftig echten klimaneutralen Sonnenstrom produzieren

Sie sind hier: Home │ Sonnenmagazin │ Artikel des Vereins │ EEG-Umlage steigt auf 6,24 Cent

15.10.2013

EEG-Umlage steigt auf 6,24 Cent

Paradox: Der Strompreis steigt, ...

... obwohl die Erneuerbaren immer mehr billigen Strom liefern

Wie die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber am 15. Oktober mitteilten, steigt die Ökostrom-Umlage 2014 um knapp einen Cent.

6,24 Cent pro Kilowattstunde müssen Stromverbraucher im nächsten Jahr für die EEG-Umlage zahlen. Dies trifft hauptsächlich private Verbraucher und Kleinbetriebe, denn viele große Stromverbraucher sind von der Zahlung der Umlage befreit. Laut IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien) hat sich für das Jahr 2013 die Anzahl an Betriebsstätten, die von der Zahlung der Umlage weitgehend befreit wurden, von 979 auf 2.245 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2011 belief sich die Zahl der privilegierten Großabnehmer nur auf 603.

Die erneuerbaren Energien tragen erheblich dazu bei, dass der Strompreis an der Börse sinkt, da Wind- und Solarenergie ohne Brennstoffkosten auskommen und teure fossile Kraftwerke vom Markt drängen. Nutznießer dieses Effektes sind Großabnehmer, die sich direkt an der Strombörse eindecken. Private Verbraucher sowie kleine Unternehmen profitieren nicht von dieser Preisentwicklung, im Gegenteil: Sie müssen sinkende Börsenpreise über eine steigende EEG-Umlage kompensieren.

Die EEG-Umlage ist also keineswegs das „Preisschild“ für den Ausbau der Erneuerbaren. Der Berechnungsmechanismus für die EEG-Umlage sollte grundlegend reformiert werden. Die Preissenkungen, die die Erneuerbaren an der Börse bewirken, müssen auch zu sinkenden Kosten bei den Verbrauchern führen, anstatt deren Stromrechnung zu erhöhen.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat es ausgerechnet: Die Befreiung der Großverbraucher von der Zahlung der Umlage macht den Strom 2014 für die normalen Verbraucher um 1,26 Cent/kWh teurer, das sind 0,34 Cent/kWh mehr als in diesem Jahr. Der paradoxe Berechnungsmechanismus für die EEG-Umlage schlägt im kommenden Jahr mit 1,47 Cent/kWh zu Buche, ein Anstieg von 0,37 Cent/kWh gegenüber 2013. Die reinen Finanzierungskosten für Ökostrom-Anlagen machen an der EEG-Umlage 2014 nur 2,54 Cent/kWh aus.

Als stromverbrauchender Bürger dieses Landes kann man sich nur wünschen, dass von politischer Seite endlich ernsthaft, konstruktiv und fair an der Lösung der Strompreisfrage und der Energiewende gearbeitet wird. Ein „Weiter so“ kann es hier nicht geben.

zum Seitenanfang